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Jüngste Ereignisse:

30. Juni 2018
„MixDur“ beim STAC Festival


Große Bühne für das Vokalensemble „MixDur“ beim STAC Festival

 Am Samstag, den 30.Juni, war MixDur im Reese Theater Augsburg beim STAC- Festival zusammenmit vier weiteren Gruppierungen am Start. Für das Ensemble war diese Show wieder eine ganz neue Erfahrung. Auf einer solchen Bühne mit Lichteffekten und professioneller Soundanlage war der Auftritt für die Sängerinnen und Sänger mit ihrem Dirigenten und Sänger Hans Mayer ein pures Vergnügen. Das Liedgut war, wie immer, selbstverständlich sehr bunt gemischt. Die A Capella- Stücke wurden von den Zuhörern mit viel Applaus bedacht. Der Organisator dieses Festivals, Thomas Walk, bedankte sich mit der ausdrücklichen Bitte, wieder zu kommen, bevor das Theater leider abgerissen wird. Ist das nicht ein tolles Kompliment an diese Gruppe??   

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23. Juni 2018
Jubiläumskonzert „125 Jahre Chorgesang in Zusmarshausen"

Herausragendes Jubiläumskonzert „125 Jahre Chorgesang in Zusmarshausen“ der Chorgemeinschaft Zusmarshausen e.V. am Samstag, 23.06.2018

„Dass das Jubiläumskonzert „125 Jahre Chorgesang in Zusmarshausen“ ausgerechnet auf einen Spieltag der Deutschen Mannschaft im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft fällt, konnte man bei der Planung noch nicht wissen. Dass Sie sich alternativ für unser Konzert entschieden haben ist für uns eine Bestätigung, dass Chorgesang nicht verstaubt, sondern sehr lebendig ist.“ So die Vorsitzende der Chorgemeinschaft Zusmarshausen bei Ihrer sympathischen Begrüßung. Alle drei Bürgermeister Zusmarshausens gaben uns die Ehre. Und das nicht nur aus Pflichtbewusstsein.

Der gemischte Chor der Chorgemeinschaft Zusmarshausen e.V.  unter der Leitung von Hans Mayer eröffnete als „Gastgeber“ das Konzert mit „O Hoamatle“, eine gefühlvolle Volksweise vom Bodensee, die wunderschön vorgetragen wurde. Das anspruchsvolle Stück von Johannes Brahms „Waldesnacht“ stellte für den Chor keine Schwierigkeit dar und wurde bravourös dargeboten. Mit einem Volkslied aus dem Kosovo „Stuca mise, pominje me majka“ gab die Chorgemeinschaft die Bühne frei für die Gastchöre. Ein gekonnter Einstand, nach dem man sich auf mehr freuen konnte.

Den Anfang machte der Gastchor „Cantaremos!“ aus Wörleschwang unter der Leitung von Michael Tartsch. Der Titel „Du passt so gut zu mir“, wurde mit vollem Körpereinsatz, schmissig und mit viel Freude vorgetragen. „Die launige Forelle, Variationen über Schuberts Lied“ schloss sich mit Augenzwinkern an. Dann überraschte der Chor mit einem Quartett, das das Lied Mad world“ wunderschön vortrug. Zum Abschluss wurde noch „There’s One More Song“ schön moduliert gesungen. So schön, dass es als Zugabe noch einmal vorgetragen wurde.

Nun präsentierte sich der Gastchor „VoiceNet“ aus Göggingen unter der Leitung von Stefan Auer. Er dirigierte einige Jahre die Chorgemeinschaft Zusmarshausen. „VoiceNet“ erfreute das Publikum mit   “You raise me up”, „For the longest time“ von Billy Joel, „I feel pretty“, „In the Arms of an Angel“ und “Adiemus“, alle arrangiert von Stefan Auer. Als das Lied „Männer“ gesungen wurde, zeigte sich auch die Lebensart der männlichen Sänger klischeehaft. „Wann ist ein Mann ein Mann? – VoiceNet“. Es wurden zwei Zugaben gegeben.Gesamtchor

Nach der Pause hatte das Ensemble „MixDur“ der Chorgemeinschaft Zusmarshausen seinen Auftritt. Es präsentierte folgende Titel: „Happy Together“, „That Lonesome Road“ und „Royals“. Das „Vogellied“ war optisch und akustisch ein Genuss, „Roar“ von Kathy Perry, 8-stimmig arrangiert für die 11 Sänger von Hans Mayer war eine Glanzleistung dieses herausragenden Ensembles. „Il Carnevale di Venezia“ von Gioachino Rossini brachte Operntöne in den Saal. Die Zugabe-Rufe wurden immer lauter. Und so war die Zugabe „Un Poquito Samba“ voll Feuer und Sambagefühl vorgetragen.

Nun hatte die Chorgemeinschaft Zusmarshausen unter Leitung von Hans Mayer selbst noch einmal das Vergnügen. Die Darbietung des Venezianischen Volksliedes, „Der Hahn von Onkel Giacometo“ beinhaltete den notwendigen Pfiff und schauspielerisches Talent. „Mo Maria“, ein hawaiianisches Marienlied dagegen ließ die ihm eigene Sanftheit spüren. „Aya Ngena“, ein Volkslied der Zulu, bei dem die Chorsängerin und Moderatorin, Barbara Unverdorben, mit Bravur die Solostimme sang, war dann wieder ein urprüngliches, voll afrikanischer Lebensfreude vorgetragenes Stück. Anschließend erfreute der Frauenchor der Chorgemeinschaft Zusmarshausen stimmgewaltig und mit wunderbarer Dynamik mit „Kayama“ Die DarbietungEhrung wurde optisch unterstützt durch die Schleierfächerimprovisation von Frau Steinle.

„Conquest of Paradise“, dirigiert von Michael Tartsch und der „Zottelmarsch“, dirigiert von Stefan Auer, gesungen mit allen Chören gemeinsam bildeten den Abschluss des abwechslungsreichen Konzertes. Klar, dass eine Zugabe gewünscht wurde. Noch einmal der „Zottelmarsch“, weil’s halt so schön war.

Das Publikum war von Anfang bis Ende gefangen von der wunderbaren Musik und hochkonzentriert. Die Begeisterung stieg von Lied zu Lied und war greifbar.

Die erste Vorsitzende der Chorgemeinschaft Zusmarshausen, Elisabeth Thumann, gemeinsam mit der zweiten Vorsitzenden, Anni Braun, beschlossen nun das Konzert. Mit großem Dankeschön erhielten die Dirigenten und die Schleierfächertänzerin Blumensträuße. Es wurde auch Waldtraud Leutenmayr für die wunderschöne Dekoration und Barbara Unverdorben für die Führung durchs Programm gedankt.

Mit den besten Wünschen für einen guten Nach-Hause-Weg verabschiedeten sich die beiden Vorsitzenden der Chorgemeinschaft Zusmarshausen e.V.

Ein wunderschönes, gelungenes Jubiläumskonzert unter der Gesamtleitung von Hans Mayer war zu Ende. Die gute Stimmung bleibt.

 




22. April 2018
Im Dienste des Singens: Verleihung der Zelter- Plakette an die Chorgemeinschaft
Medaille


Im Rahmen der bayernweiten Verleihung überreichte Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback der Chorgemeinschaft Zusmarshausen die Zelter-Plakette. Vorsitzende Elisabeth Thumann hat die weite Reise nach Aschaffenburg angetreten und nahm in Begleitung von weiteren Chormitgliedern und im Beisein des geschäftsführenden Präsidenten des Chorverbands Bayerisch-Schwaben, Jürgen Schwarz und den Vizepräsidenten des Augsburger Sängerkreises, Brigitte von Kirschbaum und Walter Aumann, die ganz besondere Ehrung entgegen. 

Die Chorgemeinschaft kann zwischenzeitlich sogar auf 125 Jahre erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückblicken, stellte der Minister in seiner Laudatio fest. „1893 als Männergesangverein „Frohsinn“ gegründet „überdauerte die Liebe der Zusmarshauser zur Musik die Jahrzehnte, sodass auch nach den schweren Zeiten des zweiten Weltkriegs der Chorverein neu gegründet und seit 1976 als gemischte „Chorgemeinschaft Zusmarshausen“ geführt wird“, so Bausback weiter. „Es ist erhebend zu sehen, wie sich die Sängerinnen und Sänger über mehr als ein Jahrhundert hinweg die Freude - den „Frohsinn“ - an der Musik bewahrt haben!“

Neben der Chorgemeinschaft Zusmarshausen erhielten am 22. April 2018 zwei weitere Chöre die Zelter-Plakette und 2 Instrumentalensembles die pro Musica-Plakette überreicht. 100 Jahre kontinuierliches Wirken im Dienste der Laienmusik ist die Voraussetzung für diese Auszeichnung.

Der Präsident des Bayerischen Musikrats, Dr. Thomas Goppel begrüßte die Festgäste in der Städtischen Musikschule in Aschaffenburg mit dem Hinweis, dass Kultur nur dort entstehe, wo der eine vom anderen zu lernen bereit sei und das auch tue. Goppel: „Wir zeichnen heute fünf Vereine aus, von denen wir wissen, dass sie in 100 Jahren als Leitschnur der Kultur dafür gesorgt haben, dass die Einmaligkeit ihres Heimatortes ein Stück Prägung erfährt. Nichts wegnehmen, sondern im Sinne der Zeit verändern. Ich wünsche Ihnen Glück und Ausstrahlungskraft, damit das auch in den kommenden Jahren gelingt.“

In seiner Laudatio nahm der Justizminister Bezug auf das diesjährige Doppeljubiläum „200 Jahre Verfassung Bayern“ und „100 Jahre Freistaat Bayern“. Prof. Dr. Bausback: „Bayern ist heute ein Verfassungs-, ein Freistaat und auch ein Kulturstaat.“ Mit der 1818 ganz selbstverständlich formulierten Garantieerklärung „individueller Freiheits- und Gleichheitsrechte“ habe Bayern eine Vorreiterrolle eingenommen. Diese Grundzüge der Verfassung und die Idee des Freistaates hätten Jahrhunderte mit Kriegen und Wirren, Gleichschaltung und nationalsozialistischer Schreckensherrschaft überstanden. Das gelte auch für Ensembles, die mit der Zelter- und Pro Musica-Plakette ausgezeichnet würden. „Wirtschaftskrisen und Weltkriege, eine menschenverachtende Diktatur und die Anstrengungen des Wiederaufbaus: Die Tradition, die Faszination, die Schönheit der Musik und der besonderen Gemeinschaft, die sich bildet, wenn man zusammen Musik macht, hat all das überlebt, weil Menschen mit wahrem Engagement und Herzblut dabei waren“, betonte der Minister und lenkte den Blick auf die zu Ehrenden: „Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Sie, die sich ehrenamtlich und dauerhaft engagieren und dabei noch gemeinschaftlich etwas so Schönes hervorbringen!“

Die Feierstunde wurde musikalisch vom Streichquartett der Musikschule Aschaffenburg umrahmt.

Christiane Franke

(Freiberufliche Kulturjournalistin für Tageszeitungen, Fachzeitschriften und Rundfunk, Projektleiterin des Netzwerks Musik in Bayern, Pressesprecherin des Bayerischen Musikrats)


ChorZus
Urkunde
Pro Musica


14. März 2018
Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

 Die Jahreshauptversammlung bringt Veränderungen in der Vorstandschaft

Die 1. Vorsitzende Elisabeth Thumann eröffnete am 14.03.2018 die gut besuchte Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Zusmarshausen. Mit einem „Vaterunser“ gedachte man der verstorbenen Mitglieder, sowie derer, die im letzten und im laufenden Jahr verstorben sind.                                                                                                                     

Anschließend ließ die Vorsitzende ein sehr ereignisreiches Chorjahr Revue passieren. Insgesamt wurden unter der Leitung von Hans Mayer 14 Veranstaltungen abgehalten. Der gemischte Chor bestritt sechs Auftritte, das Ensemble MixDur vier. Gemeinsam wurde vier Mal aufgetreten.

Der Chorleiter, Hans Mayer, schilderte das vergangene Chorjahr aus seiner Sicht. Sein Stolz auf die Weiterentwicklung der Chorgemeinschaft mit dem dazugehörigen Ensemble „Mix-Dur“ war nicht zu überhören. Sein insgeheimer Wunsch zu Anfang seiner Tätigkeit als Chorleiter der Chorgemeinschaft, den Chor qualitativ auf ein Niveau zu bringen, das ihm einen festen Platz und einen Namen in westlichen Landkreis Augsburgs verschafft, ist inzwischen Wirklichkeit geworden. Es gebe zwar immer „noch Luft nach oben“, aber die stetige Verbesserung des Chorklanges ist zu spüren. In ihren Grußworten bestätigten der Vizepräsident des Augsburger Sängerkreises, Walter Aumann, und der 1. Bürgermeister Zusmarshausens, Bernhard Uhl, diese Feststellung. „Die Chorgemeinschaft hat sich inzwischen zu einer musikalischen Größe im westlichen Landkreis entwickelt, mit der man rechnen kann und muss.“ So Bürgermeister Uhl.

Die Kassenverwalterin, Monika Schneller trug souverän den Stand der Finanzen vor. Die Bücher wurden am 2.März von Erwin Christ und Karolina Micheler geprüft. Sie bestätigten eine einwandfreie und anstandslose Führung durch die Kassenverwalterin. Diese und die gesamte Vorstandschaft wurden per Akklamation einstimmig entlastet.

Die anschließenden Neuwahlen, von Herrn Bürgermeister Uhl geleitet, bestätigten Elisabeth Thumann als 1. Vorsitzende, Anni Braun als 2. Vorsitzende, Monika Schneller als Kassenverwalterin und Marianne Kraus als Schriftführerin. Die Beisitzer Karin Sulzer, Jörg Thumann und Wolfhart Weller schieden auf eigenen Wunsch aus der Vorstandschaft aus um jüngeren Platz zu machen. Die 1. Vorsitzende bedankte bei den Ausscheidenden mit einem kleinen Geschenk. Wolfhart Weller (20 Jahre Beisitzer) wurde insbesondere für seine Arbeit mit dem von ihm entwickelten und laufend gepflegten Internetauftritt der Chorgemeinschaft gedankt. Er sagte zu, sich auch weiterhin darum zu kümmern. Neu zur Wahl zum Beisitzer stellten sich Marion Baur, Barbara Schneider und Theresa Krötz. Sie wurden alle einstimmig gewählt und die angestammten Beisitzer, Waltraud Leutenmayr, Angelika Bunk und Christine Reichhardt wurden in ihrem Amt bestätigt.

Elisabeth Thumann stellte eine umfangreiche Liste der bereits feststehenden Auftritte für 2018 vor und betonte ausdrücklich, dass diese Vielzahl von Terminen wahrzunehmen nur möglich ist, weil die Chorgemeinschaft Zusmarshausen zusammen mit dem Ensemble „Mix-Dur“ aus zwei Gruppen besteht, die sich wunderbar ergänzen und auch ein Miteinander gelebt wird. Dies macht möglich, dass sowohl jede Gruppe für sich, aber auch gemeinsam Auftritte wahrnehmen kann.

Die Vorsitzende schließt die Versammlung mit dem positiven Gefühl, einen weiteren guten Weg bereitet zu haben. Der einzige noch nicht erfüllte Wunsch aller Chormitglieder ist das Bemühen nach neuen Sängern. Speziell sind Männer für den Bass und den Tenor gesucht aber auch alle sangesfreudigen Frauen sind aufgerufen mitzumachen oder einmal bei einer Probe hereinzuschnuppern.



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Wahlausschuss

Die neugewählte Vorstandschaft zusammen mit den 3 ausgeschiedenen Beisitzern sowie Walter Aumann (links) als Vertreter des ASK und Bgm. Bernhard Uhl (rechts)

Foto: Waltraud Leutenmayr

Der Wahlausschuss  bei der Stimmenauszählung


Logo Mix 4. März 2018

„MixDur“, das Vokalensemble der Chorgemeinschaft, begeistert im Kulturstadl in Wörleschwang

 Zum ersten Mal, und hoffentlich nicht zum letzten Mal, konzertierte „MixDur“ im Kulturstadl in Wörleschwang.

Mit großen Applaus wurden die 12 Sängerinnen und Sänger mit ihrem Dirigenten Hans Mayer begrüßt.
Der erste Konzertteil war gespickt mit Liedern, die unter die Haut gingen, wie z.B. „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo. Mit perfektem homogenen Klang stellten die Damen im Stück „A Sunday kind of Love“ ihr Können unter Beweis. Kulturstadl
Durchsetzt war der erste Teil des Konzertabends mit Soloauftritten von Franziska Höfele – „I dreamed a Dream“ , Katja Schömer „She Wolf“ und Michael Tartsch „Hey Jude“ von den Beatles.


Im zweiten Teil kamen dann die Liebhaber der volkstümlichen Musik auf ihre Kosten. Musiktitel von Slavko Avsenik in einer Chorversion zu erleben, war dann schon etwas Besonderes. Die Sänger imitierten mit ihrem Gesang Bariton, Akkordeon, Gitarre, Trompete und Klarinette. Hierbei übertrug sich die Freude der Sänger auf das Publikum, welches kräftig mit klatschte.


Einmal mehr stellte „MixDur“ unter Beweis, dass sich das Ensemble in einer breiten musikalischen Palette stilsicher bewegt. Speziell für das Ensemble hat Herr Mayer selbst Arrangements geschrieben. Dadurch kamen die musikalischen Stärken der einzelnen Sänger voll zur Geltung.

Mit „Der Mann im Mond“ von den vier Männern vorgetragen, und „Take me Home“ von „Pentatonix“ verabschiedetet sich das Ensemble vom begeisterten Publikum.

Wieder einmal präsentierte das Ensemble seine hohe Musikalität und hat mit Sicherheit neue begeisterte Anhänger gefunden.

 



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Die Chorgemeinschaft Zusmarshausen verzauberte ihre Zuhörer mit Weihnachtsliedern aus aller Welt.
Der traditionelle Auftritt in der Kirche Maria Immaculata war der Auftakt fürs Jubiläumsjahr.
 

Viele Komplimente für das Konzert der Chorgemeinschaft

Was wäre der Dreikönigstag ohne das beliebte Konzert in der Pfarrkirche Maria Immaculata der Chorgemeinschaft Zusmarshausen mit ihrem Ensemble MixDur! Festlicher Gesang gehört seit Jahren schon zum Programm, obwohl es diesmal einen Tag später stattfand. Dass diese Veranstaltung seit Jahren bekannt und beliebt ist, bewiesen wieder einmal die zahlreichen Gäste, die am Nachmittag gekommen waren. Zu hören gab es einen musikalischen Querschnitt durch weihnachtliche Lieder aus aller Welt mit vielen selten aufgeführten Werken und weniger bekannten Stücken. Los ging es mit „Jesus Christus ist geboren“ von Miroslav Kosler aus Tschechien. Das kam schon so gut an, dass das Publikum Emotionen zeigen wollte. Aber während des Konzerts war Applaus nicht gewünscht und so mussten sich die Leute das Klatschen erst einmal verkneifen.

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Mit internationalen Weihnachtsliedern – hauptsächlich in Deutsch und Englisch vorgetragen – brachten die Chöre den Liebhabern traditioneller Musik viel Freude. Durch das Programm führte Barbara Unverdorben, die die Lieder ankündigte. Im ersten Teil des Konzertes hatte Hans Mayer, der seine beiden Chöre wieder bestens vorbereitet hatte, besinnliche Lieder aus den europäischen Nachbarländern ausgewählt. „Ein Kind geboren“ aus Italien, „Wahrhaftig in weiß“ und „Kommt’s her, ihr Hirten all zusamm’“ beide aus Österreich, passten ausgezeichnet zu der schönen Kulisse in der Kirche, wo noch ein großer Weihnachtsbaum stand.

Eine besondere musikalische Delikatesse war das Frauenquartett, das die Konzertbesucher mit einem traditionellen englischen Folk Song „Blow the wind southerly“ verzauberte. Es folgten „Schon die Abendglocken klangen“ von Konradin Kreutzer und das italienische Weihnachtslied „Maria Lassù“ von Bepi Marzi. Für ein wundervolles Klangerlebnis sorgten die Sängerinnen und Sänger des Ensembles MixDur. Sie starteten mit dem andächtigen „Es wird schon glei dumpa“, bevor es im weiteren Verlauf des Konzerts fröhlicher wurde. „Deck the Hall“ (Schmückt den Saal) und „Christmas Lullaby“ waren Lieder, die noch einmal tolle weihnachtliche Stimmung hervorriefen. „O Hoamatle“, die heimliche Hymne Vorarlbergs gehörte ebenso zum Repertoire wie „Run, run to Bethlehem“. Jenseits der Hektik konnten sich die Zuhörer entspannt zurücklehnen und einfach nur zuhören. Volkstümliche Weisen, verträumte Melodien brachten beide Chöre ihrer treuen Fangemeinde zu Gehör. Sie sind mit dem Herzen dabei und zeigten eine engagierte Vorstellung, vor allem, wenn es so gefühlvoll vorgetragen wurde. Und das gefiel. Mit einem grandiosen „Adiemus“ vom walisischen Komponisten Karl Jenkins verneigte sich der Chor vor einem nicht enden wollenden Applaus mit Standing Ovation für ein Konzert, das vielen Zuhörern noch lange in Erinnerung bleiben wird.   (Michaela Krämer)



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30.09.2017

Ein Abend voller musikalischer Überraschungen –  MixDur- Konzert im Rahmen des Kulturkreises „ZusKultur“

Pure Lebensfreude hatte Chorleiter Hans Mayer ins Programm gepackt, die sich sofort auf die Zuhörer übertrug. „Ganz wunderbar“, „schöne Stimmen“, „tolle Lieder“, waren nur einige der vielen Kommentare begeisterter Zuhörer.

„MixDur“ bewegte sich stilistisch zwischen Balladen, Volksweisen und Pop und bürgt damit längst für sängerische Vielfalt und Qualität und immer wieder für Überraschungen, so dass keine Langeweile aufkam. Der Abend im ausverkauften Festsaal St. Albert begann mit einem musikalischen Segeltörn rund um die Welt. ­ „Orinoco Flow“ hieß der Song, der in einem Fluss in Südamerika beginnt und in Afrika landet. „Summer Dreaming“, viel besser bekannt als „Bacardi Feeling“ bohrte sich schon damals als Werbespot für den gleichnamigen Rum ins Gehör. „Ice in the sunshine“ war der letzte Titel vor der Pause. Eis gab es zwar keines, aber ein Gläschen Sekt oder ein kühles Bier schmeckte dem Publikum genauso.

Aber nicht nur sommerliche Melodien servierten „MixDur“ ihrem Publikum. Musikalisch war der Bogen weit gespannt – ging es doch darum, das Publikum bestens zu unterhalten. Dafür sorgten die Titel von Interpreten wie ABBA, Umberto Tozzi, Xavier Naidoo, den Prinzen bis hin zu den Beatles und vielen anderen mehr. So auch „Das Zäuerli“, ein stimmgewaltiger Naturjodler aus dem Appenzeller Land, bei dem schon mal ein Herr aus dem Publikum mit einer Klangschüssel den Chor musikalisch unterstützen durfte.

Waren es gerade die volkstümlichen Lieder „Drei Berg und drei Tal“ aus dem Nasswald oder „Sto mi e milo“ aus Mazedonien, die dem Publikum besonders gefielen. Und so legte „MixDur“ gleich noch einen drauf. Das Slavko Avsenik-Medley ging ab wie die Post. In den Bergen ist der Chor auch bei dem Stück „ O Hoamatle“ geblieben, bevor es noch höher hinauf ging zum „Mann im Mond“ von den Prinzen. Eine ganze Reihe von Ohrwürmern hatte der Chor zum Besten gegeben. Aber auch afrikanische Rhythmen, die zum Mitklatschen animierten, wie im „Zingela baba“, waren zu hören. Musik kennt eben keine Grenzen. Ganz ruhig hingegen war das berührende Solo von Franziska Höfele „I dreamed a dream“, die mit ihrer Stimme alle im Publikum verzauberte. Eine ganz besondere Note verlieh Katja Schömer dem Song „She Wolf“ mit ihrer enormen Stimmkraft. Viele der Lieder hatte Chorleiter Hans Mayer für seine acht Sängerinnen und drei Sänger eindrucksvoll arrangiert, so auch „Rain is coming down“, womit sie auch gleich den Regen über Zusmarshausen heraufbeschworen hatte. Bis in den Saal waren die Regentropfen zu hören. Dagegen konnte selbst Martin Seiler, der am Steuerpult für noch mehr Sound sorgte, nichts machen. „Wir singen trotzdem immer noch live“, wie Mayer ausdrücklich betonte. Apropos Mayer: War es doch er, der mit seinen amüsanten Geschichten zwischen den einzelnen Stücken die Leute zum Lachen brachte und seine in der Unterzahl besetzten Männer auch mit seiner Stimme unterstützte.

Ganz großes Gefühlskino boten die Sängerinnen und Sänger mit Unterstützung des Publikums am Ende des Konzertabends mit dem Song „Hey Jude“ von den Beatles. War doch klar, dass bei der langen Schluss-Sequenz die Besucher kräftig mitsangen. Weil es so schön war, durfte der Chor am Ende nicht ohne Zugabe die Bühne verlassen. Und der hatte es wirklich in sich: Mit Humor und kernigem Akzent knöpften sie sich den Hit „All about that bass“ vor. Allerdings im bayerischen Dialekt, der dann lautete: „Schau doch ned so beys“. Da blieb jetzt niemand mehr auf den Stühlen sitzen. Mit Standing Ovation und großem Applaus verabschiedete sich das Publikum von ihren Künstlern.


Logo 16.September 2017
Die Chorgemeinschaft unterwegs!

Gut gelaunt - trotz mäßigem Wetter - startete die Chorgemeinschaft Zusmarshausen den diesjährigen Chorausflug.

Erstes Ziel war das Walchenseekraftwerk mit einer sehr interessanten Führung. Danach fuhren wir nach Benediktbeuern, wo wir zunächst erstklassig gegessen haben und danach eine hochkarätige Führung im sehenswerten Kloster genossen.  Über das Kloster gäbe es noch vieles zu berichten und anzuschauen, aber dazu war leider zu wenig Zeit. Dann führte uns der Weg nach Hohenpeissenberg zu Kaffee und Kuchen. Und - welch ein Glück! - der Regen hörte auf und wir konnten bei herrlich bayerisch weiß-blauen Himmel die unvergleichliche Rundumsicht genießen.

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Dieser schöne Tag soll der Auftakt sein für unsere neue Chorsaison.



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15. und 16. Juli 2017
Ein sangesfreudiges Wochenende!

Für die Sänger des gemischten Chores der Chorgemeinschaft Zusmarshausen war es im wahrsten Sinne des Wortes ein sangesfreudiges Wochenende.

Der Samstag stand unter dem Zeichen eines Neuanfangs. Der Chor in Welden löste sich im letzten Herbst auf. Und wie ein Phönix aus der Asche stand sofort eine Gruppe zusammen und gründete den Nachfolgerchor „LaMusica“ unter Leitung von Anna Kapfer.

Die Chorgemeinschaft Zusmarshausen hat sich riesig gefreut, zum Debüt des neu gegründeten Chores eingeladen zu sein. „LaMusica“ machte zuerst optisch Eindruck. Die Chorkleidung, die Aufstellung, der Bühnenauf- und -abgang. Alles zusammen machte einen frischen aber disziplinierten Eindruck. Die musikalische Leistung war bemerkenswert!  Auch von uns, der Chorgemeinschaft Zusmarshausen noch einmal unsere größte Hochachtung.

Der gemischte Chor der Chorgemeinschaft Zusmarshausen hatte auch ein vielseitiges Programm  im Gepäck, das mit viel Freude präsentiert wurde. Natürlich mit seinem neuen Highlight „Siya Lobola Gogo“, das der Chorleiter Hans Mayer als Solist vortrug.

Alles in Allem war es ein gelungener Abend!

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Weiter ging‘s am Sonntag. Das Seniorenzentrum St. Albert in Zusmarshausen feierte sein Sommerfest. Und wie seit einigen Jahren Tradition, trat auch hier der gemischte Chor der Chorgemeinschaft Zusmarshausen auf. Mit einem knapp einstündigen Programm, dem man die schiere Lebensfreude entnehmen konnte, machte die Chorgemeinschaft den Bewohnern des Seniorenzentrums St. Albert und den Besuchern eine große Freude.

Ein Wochenende voll Musik – kann es etwas Schöneres geben?

Und weil uns das Singen so viel Spaß macht, proben wir weiter- für unsere nächsten Auftritte: jeweils am Montagabend um 20.00 Uhr im Pfarrheim St. Hildegundis. Wenn auch Sie Freude erleben wollen, kommen Sie einfach dazu. Wir freuen uns auf Sie


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City-Singen des Augsburger Sängerkreises mit der Chorgemeinschaft Zusmarshausen
- eine neue Erfahrung

Das City-Singen des Augsburger Sängerkreises am Samstag, 1. Juli in Augsburg war für den gemischten Chor, das Ensemble „MixDur“ und unseren Chorleiter Hans Mayer eine neue Erfahrung. Wir traten an zwei Plätzen auf, wo wir einen kleinen Teil unseres breiten Spektrums bei teilweise sehr frischem Wind vortragen konnten. Am ersten Standort, in der Annastraße, Eingang Königsplatz, blieben einige Leute stehen und hörten unseren Beiträgen zu, wo es dann auch Applaus gab.

Eine Stunde später, beim Fuggerdenkmal tummelten sich schon wesentlich mehr Menschen, die aufmerksam beiden Gruppen der Chorgemeinschaft Zusmarshausen zuhörten und kräftig applaudierten. Für uns waren diese Auftritte etwas ganz Neues, sich auf diese Weise zu präsentieren. Wir hatten alle viel Freude, besonders vor „stehendem“ Publikum zu singen. Die Passanten hatten dabei die Möglichkeit sich mehrere Chöre anzuhören.

Zum Abschluss des vom ASK organisierten Singens trafen sich alle 11 mitwirkenden Chöre am Elias-Holl Platz und trugen gemeinsam vier Lieder vor. Bei solchen Veranstaltungen sind wir gerne wieder bereit, mit unserem Chorleiter die Bandbreite eines modernen Chores zum Besten zu geben.


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24. Juni 2017
Serenade der Chorgemeinschaft Zusmarshausen mit dem gemischten Chor, dem Ensemble „MixDur“ und dem Männerchor Stadtbergen
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Wie jedes Jahr lud die Chorgemeinschaft Zusmarshausen zur Serenade in die Aula der Realschule, wo sie zusammen mit dem Ensemble „MixDur“ sowie dem Männerchor aus Stadtbergen Chorgesang von heute präsentierte. Alle drei Gruppierungen wurden von Hans Mayer geleitet. Die erste Vorsitzende, Elisabeth Thumann und ihre Stellvertreterin, Anni Braun, eröffneten die Veranstaltung und begrüßten die Anwesenden zu zweit und in launiger Weise. Die Moderation übernahm, wie seit vielen Jahren, mit Witz, Charme und Insiderwissen unsere Barbara Unverdorben.

Trotz der mehr als kuscheligen Temperaturen war die Aula voll besetzt und das Publikum  von Anfang an voller Begeisterung dabei. Bei der Auswahl der Stücke zeigte Hans Mayer wie immer das richtige Händchen. So kam bei diesem Programm garantiert  keine Langeweile auf. Dieses konnte man an den  freudigen Gesichtern, des Publikums sehen.

Die Chorgemeinschaft Zusmarshausen eröffnete den Abend und ließ Sonne ins Herz. Danach zeigte sie sich nachdenklich mit „Wie kann es sein“ von den Wise Guys. Der Wunsch, „ein Huhn zu sein“ wurde im Stil der Comedian Harmonists aufgegriffen und nach „Übern See“ und viel Beifall wurde die Stafette an das Ensemble der Chorgemeinschaft „MixDur“ weitergegeben.

MixDur


Dieses zeigte sich gut gelaunt und der Temperatur ang
epasst – die Männer mit kurzen Hosen. Es intonierte a capella  „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo und sehr stimmungsvoll „Time after Time“ von Cyndi Lauper. Dann - ganz bodenständig - ein Volkslied aus Mazedonien: „Sto mi e milo“ und zum Träumen: „Bacardi Feeling“ (eigentlich „Summer Dreaming“). Danach folgte „Zinge la baba“ aus „Der König der Löwen“. Darauf stimmungsvoll die Frage: „Wann ist ein Mann ein Mann?“ von Herbert Grönemeyer. Zum Schluss dann der Clou: „The Rainsong“, bei dem der Gesang durch Bodypercussion unterstützt wurde. Der eigene Körper der Sänger diente als Trommel- und Geräuschuntermalung, also Gesang nicht nur zum Hören, er war auch sehenswert. Kein Wunder, dass die Zuhörer nach dieser Darbietung überschäumenden Applaus spendeten und gut gelaunt in die Pause gingen.

Nach 20-minütigem Luft schnappen begann die Chorgemeinschaft mit einem Volkslied aus Thüringen „Im Walde da wachsen die Beer’n“. Anschließend tat sich der Chorleiter Hans Mayer bei „Siya lobola gogo“ als Solist und afrikanischer Kavalier hervor. Das Lied ist ein musikalischer Wettstreit um eine Braut, für die in der Währung von Kühen und Schafen bezahlt werden muss. Hans Mayer zeigte hier auch schauspielerisches Talent, was mit großer Freude vom Publikum honoriert wurde. Danach folgte wieder ein afrikanisches Thema mit dem Lied „Emarabini“. Hier glänzten Corinna Grassl-Roth und Marion Baur als Solistinnen. Dann zeigten die Damen der Chorgemeinschaft Zusmarshausen mit „Lollipop“ ihre Swingqualitäten. Die Zuhörer zeigten ihre Freude an den Darbietungen mit immer größerem Applaus.

Der Männerchor aus Stadtbergen stellte sich mit dem lustigen Lied: „Nette Begegnungen“ direkt aus dem Alltag vor und verzauberte dann mit vollem Klang von ca. 30 Männerkehlen und dem Oratorium von Felix Mendelssohn Barthold „Hebe deine Augen auf“. Danach zeigte die Männer ihre Weltgewandtheit mit dem russischen „Dostoi no iest“. Die „Diplomatenjagd“ trug trotz all seiner Dramatik zur weiteren Freude bei. Mit „Benia Calastoria“ schloss der Männerchor seinen Programmteil. Er wurde kräftig beklatscht. Es ist halt schon was Besonderes, so ein großer Männerchor. Die Chorgemeinschaft Zusmarshausen hat sich besonders gefreut, dass die Männer aus der Stadt den Weg zu uns aufs Land gefunden und uns mit ihren Gesängen begeistert haben.

Als Höhepunkt präsentierten sich alle SänThekenpersonalgerinnen und Sänger der drei Chöre zusammen auf der Bühne mit blauem Lichteffekt, Percussion (Christoph Baur) und Orgel (Michael Tartsch) mit „Conquest of Paradise“. Ein erhebendes Gefühl! Mit voluminösem Klang und dem Zusammenspiel der Stimmen wurde auch der letzte Titel, „Ameno“ von der Gruppe ERA, in Szene gesetzt.    

Das überzeugte Publikum forderte eine Zugabe, die die Sänger mit  „Maria Lassu“ erfüllten. Sogar von den Sängerinnen und Sängern kam ein Sonderapplaus für den Chorleiter Hans Mayer, den dieser sich wirklich verdient hatte. Auch das Publikum war der gleichen Meinung und klatschte fleißig mit. Gerne hätten die Anwesenden noch eine weitere Zugabe gehört, doch Chorleiter und Sänger waren ausgepowert und mussten diese Bitte ablehnen. Wie die Vorsitzende, Elisabeth Thumann meinte: „Kommen Sie wieder!  ren Sie gerne wieder zu oder singen Sie selbst in unserem Chor mit. Es ist immer eine Bereicherung.“

Voller Begeisterung suchten nach dem Konzert einige Zuhörer den Kontakt zu den Sängern, um Feedback zu geben. Immer wieder wurde die tolle Atmosphäre hervorgehoben und der schöne, stimmungsvolle Abend gelobt. Das Publikum nahm den musikalischen Schwung und gute Laune mit nach Hause.

Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen. Wir begrüßen Sie recht herzlich zu einer Schnupperstunde: Montag 20:00 Uhr, Haus Hildegundis, neben der Pfarrkirche in Zusmarshausen.

Kontakt: Elisabeth Thumann, Tel: 08291/790059 und  www.chorgemeinschaft zusmarshausen.de.

 



22. März 2017
Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 22.03.2017 im Gasthof Straßer

JHV- Ehrungen

Die erste Vorsitzende der Chorgemeinschaft Zusmarshausen, Frau Elisabeth Thumann, eröffnete die Jahreshauptversammlung und begrüßte alle Anwesenden, besonders den 2. Bürgermeister des Marktes Zusmarshausen, Herrn Robert Steppich, den Präsidenten des Augsburger Sängerkreises, Herrn Manfred Bartsch, sowie den Vizepräsidenten des Augsburger Sängerkreises, Herrn Walter Aumann und die anwesenden Ehrenmitglieder.

Nach dem Gedenken an die Verstorbenen der Chorgemeinschaft, für die ein gemeinsames „Vater unser“ gebetet wurde, informierte die Vorsitzende über das vergangene Chorjahr. Erst jetzt wurde manch aktivem Chorsänger bewusst, wie viele Auftritte absolviert wurden. Gut, dass seit dreieinhalb Jahren das Ensemble der Chorgemeinschaft Termine abnehmen kann. Frau Thumann stellte außerdem fest, dass inzwischen aus allen Ortsteilen Zusmarshausens und darüber hinaus Sänger bei der Chorgemeinschaft aktiv sind, nur leider nicht aus Wollbach. Der Chorleiter, Herr Hans Mayer, zeigte sich sehr zufrieden mit den musikalischen Fortschritten der Sänger. Er brachte seinen Stolz darüber zum Ausdruck, dass die Chorgemeinschaft, besonders das Ensemble, einen guten Ruf auch über die Grenzen Zusmarshausens hinaus genießt. Er versprach den Anwesenden für die Serenade am 24.06.2017 in der Aula der Realschule eine Überraschung und bittet darum, dies weiterzusagen.

Über den Stand der Finanzen setzte die Kassenverwalterin, Frau Monika Schneller, die Anwesenden in Kenntnis. Zum ersten Mal habe sie im vergangenen Jahr auf Rücklagen zurückgreifen müssen, obwohl die Einnahmen höher waren als in den letzten Jahren. Trotzdem sei die Chorgemeinschaft finanziell gut aufgestellt. Von den Kassenprüfern, Frau Karolina Micheler  und Herr Erwin Christ, erhielt Frau Schneller großes Lob für ihre vorbildliche Kassenführung und ihre große Genauigkeit. Die Kassenverwalterin und der gesamte Vorstand wurden einstimmig entlastet.

Grußworte sprachen der 2. Bürgermeister  im Namen der Marktgemeinde sowie der Präsident  des Augsburger Sängerkreises. Beiden liege der Besuch in Zusmarshausen am Herzen. Sie kämen ausdrücklich gerne, denn die Chorgemeinschaft sei halt doch ein „netter Haufen“, der eine Vorsitzende „zum Knuddeln“ habe und durch ihre Vorstandschaft, die eine „tolle Truppe“ sei, unterstützt werde.

Die Ehrungen führten die 1. Vorsitzende der Chorgemeinschaft und der Präsident des ASK durch. Frau Helga Just-Meixner wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Davon war sie 11 Jahre aktive Sängerin, sowie  8 Jahre als Schriftführerin tätig. Für 40 Jahre Mitgliedschaft, davon 37 Jahre als aktive Sängerin wurde Frau Hildegard Stöckle geehrt. Als passives Mitglied über einen Zeitraum von 50 Jahren wurde Herr Rudolf Demharter geehrt.  Besonders muss hervorgehoben werden, dass Herr Albert Band für 40 Jahre aktives Singen die Ehrennadel und eine Urkunde des Chorverbandes Bayerisch-Schwaben erhielt. Außerdem wurde er ausgezeichnet für 60 Jahre Mitgliedschaft bei der Chorgemeinschaft. Als aktiver Tenor hält er der Chorgemeinschaft tapfer die Treue.

Für das Jahr 2017 stehen schon einige Auftritte fest, Frau Thumann gab einen kurzen Überblick. 2018 stehe dann ganz im Zeichen von „125 Jahre Chorgesang in Zusmarshausen“.

Man sieht, in der Chorgemeinschaft wird es nie langweilig. Ein Grund mehr, sich zu trauen und einfach mitzusingen. Immer montags um 20.00 Uhr wird im Pfarrheim St. Hildegundis in Zusmarshausen geprobt.

Aufruf an die Männerwelt: Runter vom Sofa!!! Rein in die Probe!!! Ein unvergesslicher Abend wartet auf Sie!!!



6. Januar 2017                                                                                  
Konzert am Dreikönigstag

Himmlische Töne in der Zusmarshauser Kirche

Die Chorgemeinschaft erfreut am Dreikönigstag. Warum Weihnachtslieder nicht fehlen durften  von Michaela Krämer

Dreikönigskonzert 2017

Die Chorgemeinschaft Zusmarshausen erfreute ihre Zuhörer in der Kirche Maria Immaculata. Foto: Waltraud Leutenmayr

Wenn die Chorgemeinschaft mit dem Vokalensemble zum Konzert am Dreikönigstag in die Maria-Immaculata-Kirche Zusmarshausen einlädt, wissen die Besucher, dass ihnen anspruchsvolle Chormusik geboten wird. Eine gelungene Auswahl von weltlichen Liedern bis hin zu Gospel hatte sich Chorleiter Johann Mayer einfallen lassen und fand damit viel Beifall von den zahlreichen Besuchern. Das Dreikönigskonzert wurde erstmals komplettiert durch den Männerchor aus Stadtbergen.

Schon der Auftakt war sehr bewegend. Mit Orgelklängen aus der Feder von Felix Alexandre Guilmant eröffnete Willibald Enthaler mit dem Stück „Paraphrase über Tochter Zion“ das einstündige Konzert. Einheitlich in schwarz gekleidet mit blauen Tüchern und hoch konzentriert präsentierten sich die Sänger ihrem Publikum. Seit vielen Jahren schon hält am 6. Januar Dirigent und Chorleiter Johann Mayer seine gut gelaunten singenden Männer und Frauen nicht nur vom Klavier aus mit Weihnachtsliedern in Schwung, erzählt Elisabeth Thumann, Vorsitzende der Chorgemeinschaft Zusmarshausen. Die Weihnachtszeit dauert bis 6. Januar. „Und die Zuhörer würden es vermissen, wenn an diesem Tag kein Weihnachtslied mehr in der Kirche zu hören wäre.“ Und somit war es nicht verwunderlich, dass die Weihnachtsbotschaft bis zum Dreikönigstag wieder ein musikalischer Leckerbissen war.

Ein breites Repertoire stand auf dem Handzettel. Der musikalische Bogen wurde von Mendelssohn Bartholdy aus dem 19. bis zu Lorenz Maierhofer aus dem 20. Jahrhundert gespannt. Egal ob bei „Dormi, dormi bel bambin’“, einem traditionellen Lied aus Italien, oder dem eher leisen und getragenen „Heilige Nacht“ von Johann Friedrich Reichardt: Beeindruckend und herzerwärmend waren die musikalischen Erlebnisse. „Venite Adoriamo“, ein stimmungsvolles italienisches Weihnachtslied, das den Weg der Hirten zur Krippe im Stall von Bethlehem schildert, sowie „Weihnachtsglocken“ von Franz Mäding und Hermann Sonnet, die einen Klang in alle Welt schicken, davon erzählte der stimmgewaltige Männerchor in seinen sehnsuchtsvollen Liedern. Es folgte ein Abstecher in die Tradition der amerikanischen Weihnachtslieder vom Ensemble mit „Twinkle Star“, „Merry Christmas Madrigal“ und „Going to Bethlehem“ unternommen wurde.

Unterstützung bekam die Chorgemeinschaft beim Spiritual „Go, tell it on the mountain“ vom Publikum, das fröhlich mitsummte und sich von der tollen Stimmung mitreißen ließ. Dass die Chorgemeinschaft auch einfühlsame Töne beherrscht, zeigte sie bei der Pop-Ballade „Übern See“, ein Liebesbekenntnis von Lorenz Maierhofer.

Den klangvollen Schlusspunkt setzten die Chöre gemeinsam mit ihrem Lied „Bénia calastoria“ (Das Tal in den Bergen) von Bepi De Marzi. Bevor es allerdings soweit war, gab es von Willibald Enthaler einen fulminanten Abschluss mit „Toccata in G-Dur“ von Theodore Dubois an der Orgel.

Begeisterter Schlussapplaus war der Dank für ein gelungenes Konzerterlebnis. Mit „Maria lassù“ als Zugabe verabschiedeten sich die großartigen Chöre von den Konzertbesuchern. Elisabeth Thumann freute sich, dass trotz eisiger Kälte so viele Leute gekommen waren. Aber sie weiß, dass die Besucher gerade nach hektischen Weihnachtsfeiertagen wieder die Möglichkeit suchen, in aller Ruhe einem besinnlichen Konzert zu lauschen, wie sie sagte.



23. Oktober 2016                                                                                        
 
40 Jahre  Chorgemeinschaft: Festakt zur Geburtstagsfeier

Singen bringt Freude und Freunde

Kultur: Chorgemeinschaft Zusmarshausen feiert 40jähriges Bestehen

„Heute,  in dieser Stunde ist es ein guter Grund, von einer besonderen Festlichkeit zu singen“ Mit diesem „Viva“ leitete die Chorgemeinschaft Zusmarshausen den Festakt zu ihrem  40jährigen Bestehen ein. Vorsitzende Elisabeth Thumann gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass sie im voll besetzten Saal neben vielen Ehrengästen auch die drei Bürgermeister von Zusmarshausen begrüßen konnte. Sie betonte, dass der Chor eine besondere Gemeinschaft bilde, in der „alle an einem Strang ziehen“, in der es aber auch darum gehe, stets „Neues zu erarbeiten und Erlerntes zu verbessern“ Dass der Chor sehr erfolgreich agiere, was sich nicht zuletzt an den vielen verschiedenen Einsätzen zeige, sei vor allem ihrem jetzigen Dirigenten, Johann Mayer zu verdanken, der den Chor nicht nur fördere, sondern auch fordere.

ChorgesanAnsprache_6g in Zusmarshausen existiert nachweislich seit 125 Jahren

 In seiner sehr beeindruckenden Laudatio gelang  es Walter Aumann das Wesentliche, das sich in den 40 Jahren Chorgemeinschaft ereignet hat, in  einer kompakten Form zusammen zu fassen. Stolz ist Aumann darauf, dass es in dieser Zeit wenig Wechsel an der Spitze des Vereins gab. Es waren nur vier Vorsitzende: Fidelis Reitmayer (10 Jahre), Werner Weihmayr (12 Jahre), Walter Aumann (15 Jahre) und Elisabeth Thumann seit 3 Jahren. Es gab auch nur 4 Dirigenten: Wolfgang Flödl (13 Jahre), Ulrich Fischer (11Jahre), Stefan Auer (8Jahre), Johann Mayer (seit 7 Jahren)

Eigentlich besteht ein Chor in Zusmarshausen schon seit 1893, wie aus einem Gründungsprotokoll hervorgeht, das durch Zufall von Karin und Helmut Günther im Keller ihres Hauses entdeckt wurde. Aber erst 1953 gründete sich ein Männerchor unter dem Namen „Frohsinn“. Bedingt durch die geringe Anzahl aktiver Sänger war es ein Anliegen der damaligen Chorleiter Anton Weihmayr und Franz Hauf, Damen in den Chor aufzunehmen.

Damen werden in den Männerchor aufgenommen

Im September 1970 fanden die ersten Proben mit 15 Damen statt, dem 1971 der erste öffentliche Auftritt folgte. Wie sich die Situation änderte, zeigt sich daran, dass der Chor heute vorwiegend aus weiblichen Sängerinnen besteht. 1975 war dann ein bedeutendes Jahr, in dem entscheidende Weichen gestellt wurden, die sich bis heute auswirken. Die neue Chorära wurde einerseits durch die 1976 erfolgte Namensänderung in „Chorgemeinschaft Zusmarshausen“, andererseits durch Kontaktaufnahme mit anderen Chören geprägt. Es entstanden so die „Flödl-Chöre“, mit denen Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen gemacht wurden.  Unter der Chorleitung von Walter Aumann erfolgte 2001 die Gründung eines Kinder- und Jugendchores sowie 2004 die Kontaktaufnahme zum „Coro Rio Branco“ aus Panchia in Italien. Mehrfach besuchten sich die Chöre gegenseitig. Mit der Übernahme der Chorleitung 2009 durch Johann Mayer begann, so Aumann, „eine strenge, aber auch eine sehr engagierte Chorleitertätigkeit“ Unter Mayers Leitung wurde 2013 das Vokalensembles gegründet. Im gleichen Jahr wurde Elisabeth Thumann zur Vorsitzenden der Chorgemeinschaft gewählt. Abschließend richtete Aumann einen Blick in die Zukunft und gab der Hoffnung auf eine „Verjüngung“ des Chores Ausdruck.

Glückwünsche von vielen Seiten

Den Beweis für die gesangliche Qualität des Chores boten anschließend die Mitglieder Corinna Graßl-Roth mit ihrem klangreinen Sopran und Franziska Höfele mit einer geschmeidigen Alt-Stimme bei der Interpretation von „Firezza Si Vaga“.

In den danach folgenden Grußworten von Bürgermeister Bernhard Uhl, Manfred Bartsch (Augsburger Sängerkreis ASK), Christel Holdenried (Chorverband Bayerisch-Schwaben) und Andrea Fritsch (Kreissparkasse Augsburg) wurde in den Glückwünschen unisono die hervorragende Qualität des Chores, dessen besonderer Gemeinschaftsgeist und die „perfekte Arbeit“ ihres Chorleiters Johannes Mayer hervorgehoben. Er konnte seine musikalische Leidenschaft am Klavier, zusammen mit Gloria Hagenbusch (Querflöte), bei „River flows you“ unter Beweis stellen. Daran anschließend nahm die 1. Vorsitzende der Chorgemeinschaft, Elisabeth Thumann die Ehrung langjähriger Mitglieder vor.

Begeistert zeigte sich auch das Publikum vom Vocalensemble, das in seinen a- capella- Darbietungen nicht nur durch ein sehr homogenes Klangbild, sondern auch durch jugendlich frische Darbietungsweise überzeugte. In ihrem Schlusswort dankte Elisabeth Thumann nochmals allen Sponsoren, den guten Geistern und natürlich auch allen aktiven Mitgliedern, die zum Gelingen dieses Festaktes beitrugen und vergaß nicht darauf hinzuweisen, dass die Proben der Chorgemeinschaft immer am Montag stattfinden und dass Interessierte jederzeit willkommen seien. Chor und Ensemble brachten das gute Gelingen dieser Feier mit „Oh Happy Day“ deutlich zum Ausdruck und den humoristischen Schlusspunkt setzte das Vocalensemble mit „Geh schau doch net so beis“.

Ehrungen:  

60 Jahre Mitglied: Peter Strasser

40 Jahre Mitglied:   

Aumann Irmgard, Aumann  Walter, Blank Anni, Braun Anni, Kraus Marianne, Krebs Mathilde, Leutenmayr Waltraud, Martin Philomena, Martin Sigmund, Rumpel Else, Streit Amalie, Tietz Gabriele, Weymeyer Centa 

25 Jahre Mitglied:   Kast Maria                                                               


Chor1
Chor 3
Ehrung_9
Ehrung_8


18. Juni 2016                                                                                        
 
40 Jahre  Chorgemeinschaft: Jubiläumskonzert = Chorgesang vom Feinsten!  
gem.chor

Genau so hatte sich die erste Vorsitzende der Zusmarshauser Chorgemeinschaft, Elisabeth Thumann, das Jubiläumskonzert „40 Jahre Chorgemeinschaft Zusmarshausen“ vorgestellt:
Vor vollem Haus in der Realschulaula mit Gratulanten aus allen sieben Ortsteilen von Zusmarshausen.

Sie führte in Ihrer typischen Art auf eine sehr humorvolle Weise durch das Programm.





Die ersten musikalischen Geburtstagsgrüße überbrachte die Vokalgruppe Fortissimo aus Wörleschwang. Das Ensemble besteht eigentlich aus 10 Sängerinnen und 2 Sängern. Angetreten sind jedoch  6 Damen und 2 Herren, da die anderen Sänger verhindert  waren. Gekonnt, mit Trommel- und Gitarrenbegleitung, brachten die Sängerinnen und Sänger ihre Weisen dar. Das Publikum war begeistert.
Fortissimo
Cantaremos



Der zweite Gratulant war die Gruppe Cantaremos aus Wörleschwang. Geleitet von ihrem Dirigenten, Horst Fritze, gelang den Sängern ein schöner Melodienbogen von „Gabriella’s Song“, vorgetragen von der Solistin Dorothe Ferstl, über „Mama Loo“ bis zu „Gott sei stets in mir“.  Auch hier applaudierten die Zuhörer kräftig.



Der Cantemus-Chor aus Steinekirch brachte pure Frauenpower auf die Bühne. Das Ensemble überzeugte durch kraftvollen und modulierten Gesang. Das Highlight war hier das erst kürzlich entstandene Lied „Lasst uns Zieh’n zu den Quellen des Lebens“, das die Sängerinnen als Canon vortrugen. Die Dirigentin Kerstin Scherer wusste Ihre Damen wunderbar zu führen. Als Überraschung überreichte sie der 1.Vorsitzenden E. Thumann noch ein kleines Präsent, das der Chor mit dem Lied „Hab ein frohes Herz“ergänzte.
Cantemus SK
VokEns



Die letzte Darbietung vor der Pause bot das Vokalensemble der Chorgemeinschaft. Es besteht seit 4 Jahren und wird – wie auch die Chorgemeinschaft selbst von Johann Mayer dirigiert. Alle Lieder wurden perfekt intoniert. Besonders jedoch kamen die Vorträge „Jetzt ist Sommer“ und „Schau doch net so beys“, im Solo perfekt performed von Gloria Hagenbusch, an. Dieser Programmpunkt riss das Publikum vollends mit.
Der  folgende Applaus bestätigte, dass dieser Programmteil sehr gut angekommen war. Das Publikum wurde von Chor zu Chor und von Lied zu Lied mehr mitgerissen.

Nach der Pause bestritt der Gastgeber, die Chorgemeinschaft Zusmarshausen, den Schlussteil selbst. Herausragend aus den sieben dargebotenen Musikstücken waren sicher: „Gang rüef de Brune“, im Solo vorgetragen von der Vorsitzenden, Elisabeth Thumann, und  -mit Kuhglockengeläut untermalt-  „Heast as net?“, das mit einem Flüstern endete. Nach „California Dreamin“, das nur die Frauen des Chores sangen und das ein Flötenintermezzo, gespielt von Gloria Hagenbusch beinhaltete, hatten die Männer des Chores  mit  „Der kleine Teddybär“, ihren großen Auftritt.

Die Vorliebe zu afrikanischen Klängen konnte die Chorgemeinschaft freilich nicht leugnen. Im letzten Lied, das sehr „bewegt“ vorgetragen wurde, mit dem Titel „Aya Ngena“ glänzte Daniela Hagenbusch mit vollem Einsatz als Solistin.

Die Zuhörer waren nach diesem Auftritt nicht mehr zu halten und forderten Zugaben, welche die Chorgemeinschaft gerne zuerst mit der afrikanischen Weise „Siahamba“ und als zweite Zugabe mit „I pharadisi“ erfüllte.

Den Höhepunkt der schwungvollen und mitreißenden Aufführung bildete die Darbietung des Klassikers „Oh Happy Day“ mit allen fünf Chören.

Alle


Das Publikum dankte den Interpreten mit Standig Ovations. Aus den Reihen der Gäste war zu hören, daß es gerne noch eine Stunde so weitergehen könne. Das Jubiläumskonzert war ein voller Erfolg!!

Das Fazit der Chorgemeinschaft: Gerne wieder – und gerne auch mit neuen Sängern!


29. Mai 2016
Gemeinschaftskonzert der Chorgemeinschaft Zusmarshausen und Liederhain Langenneufnach in Schloß Elmischwang

Zu einem stimmungsvollen Konzert in Schloß Elmischwang lud der Gesangverein "Liederhain" Langenneufnach in Zusammenarbeit mit der Chorgemeinschaft Zusmarshausen ein und viele Interessierte kamen, auch zahlreiche Heimbewohner. Die 1. Vorsitzenden Renate Meier (Langenneufnach) und Elisabeth Thumann (Zusmarshausen) begrüßten die Gäste und gaben ihrer Freude über das gemeinsame Konzert Ausdruck. Besonders begrüßen konnte Renate Meier Frau Baronesse Irmgard von und zu Aufseß und den AltenheimleiterHerrn Volker Bertram. 

Den Liederreigen eröffnete die Chorgemeinschaft Zusmarshausen unter dem Dirigenten Johann Mayer mit dem besinnlichen Lied "Signore delle cime". "Allaweil kann man net lustig sein" und "Der kleine Teddybär", ein Loblied auf das kleine Kuscheltier, folgten. Ein Höhepunkt des Vortrags war das traditionelle Schweizer Zäuerli "Gang ruef de Bruune", meisterhaft vorgetragen von Elisabeth Thumann. Die Vocal-Popgruppe Wise Guys, zu Deutsch Besserwisser, Schlaumeier, produzierte das Lied "Wie kann es sein", das die Zusmarshauser Sängerinnen und Sänger meisterhaft vortrugen.  Die Chorgemeinschaft Zusmarshausen liebt afrikanische Songs. Deshalb brachte der Chor zwei Musikstücke aus Afrika zu Gehör, unterbrochen von einem Frühlingsblümchen "Vergissmeinnicht" von Kurt Moll.

Dann betrat nach dem gemeinsam vorgetragenen Lied "Ännchen von Tharau" bei dem auch die Zuhörer zum Mitsingen eingeladen waren, der "Liederhain" Langenneufnach die Bühne mit Chorleiter Gerhard Meier am Pult und begrüßte seinerseits die Gäste mit "Die Welt ist voller Lieder" nach Henry Purcell und "Die Welt ist voller Wunder. Das folgende Lied kennen viele aus der Oper "Die Zauberflöte" von W.A. Mozart als Arie von Papageno. Daran anschließend entführte die Schwalbe "La Golondrina" die Zuhörer in südliche Gefilde. "In mir klingt ein Lied" von Frederic Chopin, das schon Rudolf Schock als festen Bestandteil seiner Konzerte sang, war der nächste Programmpunkt. Den Abschluß der Liedvorträge des "Liederhains" bildete "Die Rose" von Amanda McBroom, ein Lied, das über das Überwintern des Samens unter dem kalten Schnee berichtet. Im Frühling mit der Liebe der Sonne wird er dann zur Rose.

Zum Abschluß des Konzerts trugen beide Chöre zusammen die Volksweise "Die Gedanken sind frei" nach dem Satz von Manfred Bühler vor.

Die Liedbeiträge wurden am Flügel begleitet von der talentierten Nachwuchsmusikerin Theresa Obeser. Die verbindenden Texte zwischen den Liedern trug gekonnt und stimmungsvoll Frau Barbara Unverdorben vor.

Insgesamt war diese Veranstaltung ein gelungener Anfang einer möglichen Reihe von Konzerten beider Chöre. Die Zuhörer dankten es den Sängerinnen und Sängern mit lang anhaltendem Beifall.

Renate Meier bedankte sich zum Schluß bei allen, die in irgend einer Weise zum Gelingen des Konzertes beigetragen haben. (W. Schauer)








28. März 2016 (Ostermontag)

Vokalensemble lässt Ostern stimmungsvoll ausklingen



Vokalensemble lässt Ostern stimmungsvoll ausklingen

Bestens vorbereitet und gutgelaunt (aber immer noch mit ein bisschen Lampenfieber – verständlicherweise – wie die Chormitglieder nach der Veranstaltung verrieten) betrat das Vokalensemble zu den Orgelklängen „Präludium und Fuge in F“ von Johann Sebastian Bach, gefühlvoll zu Gehör gebracht von Edgar Pfalz, die Kirche Maria Immaculata. In der sakralen Atmosphäre lauschte das Publikum fasziniert dem eineinhalbstündigen Konzertprogramm, das einen gekonnten Mix verschiedenster musikalischer Stilrichtungen bot. Der Chor hatte nicht zu viel versprochen. Das bereits traditionelle Konzert am Ostermontag zählt zu den Besonderheiten in der Kirche. Und auch in diesem Jahr war das Interesse an Freude, am Glauben und Leben groß, denn die Kirche war an diesem Nachmittag gut besetzt.

Die Sängerinnen und Sänger mit ihrem dezent dirigierenden Leiter Johann Mayer unterstrichen mit ihrer breitgefächerten Stilrichtung von traditionellen Kirchenliedern über Gospels, neuen geistlichen Liedern, Soul und Pop ihre besonderen gesanglichen Fähigkeiten. So war denn auch für jeden Geschmack etwas dabei. Geboten wurden brillantes Wechselspiel und feinabgestimmtes Miteinander zwischen Solo und Chor. Daniela Hagenbusch führte dabei kurzweilig durchs Programm und machte mit wertvollen Bemerkungen neugierig auf die einzelnen Stücke. Und die hatten es zum Teil wirklich in sich: Nicht nur „Ave Maria Stella“ von Claudio Monteverdi, sondern auch „Abendlied“ von Josef G. Rheinberger stellte große Ansprüche an die Sängerinnen und Sänger, die viele harmonische Hürden zu bewältigen hatten. Doch Johann Mayer hatte seinen Chor bestens vorbereitet, den schwierigen Anforderungen gewachsen zu sein. Da saß jeder Ton, stimmte jeder Einsatz.

Auch der zweite Teil des Osterkonzerts begeisterte das Publikum immer wieder durch ein perfektes Zusammenspiel von Chor mit den Solisten. So gab Corinna Grassl-Roth eine Kostprobe ihres Könnens in Alessandro Scarlattis „Già il sole dal gange“. Mit großer Leidenschaft intonierte das Ensemble das Spiritual „In Christ alone“ von Keith Getty und Stuart Townend, einem britischen Sänger und Liederdichter, der in seinem ruhigen Song eine sehr dichte Atmosphäre hervorrief. Nicht fehlen durften an diesem Nachmittag die gefühlvollen Balladen. „You’re a song to me“ von Markus Detterbeck ist eine feinfühlende, chormusikalische Liebeserklärung im A-Capella-Style.

Einmal mehr sorgte der Chor mit den Liedern „The Rose“, „Prayer of the children“ sowie „Singet dem Herrn ein neues Lied“ für kurzweilige Abwechslung. Die Besetzungen wechselten geschmeidig zwischen Männerensemble, reinen Frauenstimmen mit Solistinnen sowie allen Mitgliedern zusammen.

Nach dem großen „Halleluja“ vereinte sich der Chor mit den Gästen, um gemeinsam den Osterwunsch mit auf dem Weg zu geben: „Freu dich erlöste Christenheit“.

Beeindruckt waren die Sängerinnen und Sänger wie immer vom Publikum, sagte Elisabeth Thumann. Es hat sie gefreut, dass so viele gekommen sind. Und wenn das Publikum am Ende aufsteht und „Zugabe“ ruft, ist es das, was auch den Chorleiter glücklich macht.



24. Februar 2016

Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Zusmarshausen

Die Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft am 24.2.2016 im Gasthof Krone stand ganz im Zeichen der Neufassung der Vereinssatzung.
Nach der Begrüßung
durch die 1. Vorsitzende Elisabeth Thumann folgte deren Bericht über das Chorjahr 2015 sowie der von Chorleiter Johann Mayer. Dabei wurde insbesondere die rege Teilnahme der Aktiven an den zahlreichen Proben und Veranstaltungen sowohl beim gemischten Chor als auch beim Vokalensemble lobend erwähnt.
Nach dem Bericht über den Stand der Finanzen und Jahresabschluss durch die Kassenverwalterin Monika Schneller mit anschließender Entlastung der  Kassenverwalterin und der gesamten Vorstandschaft übergab die Vorsitzende das Wort an ihre Stellvertreterin Anni Braun. Diese verlas ordnungsgemäß die komplette Neufassung der Vereinssatzung, die anschließend einstimmig angenommen wurde.
Anschließend übernahm wieder die 1. Vorsitzende und gab einen Ausblick auf Termine und Aktivitäten im laufenden Jahr.
Zum Abschluss richtete der 1.Bürgermeister Bernhard Uhl einige Worte an die Versammlung.



8. Februar 2016

Faschingstreiben am Rosenmontag

Ein Rosenmontag wie er sein soll, so hat ihn die Chorgemeinschaft gefeiert. Eine Einlage überholte die nächste. Selbstgedichtete Schriften zum Schmunzeln, witzige, sowie musical- mäßig dargebotene Gesangseinlagen vom "Narrenchor", dem "Kamm- er"-Orchester und viel Musik zum Lustigsein sorgten für eine Bombenstimmung. Der absolute Clou war die Ordensverleihung des „Buntes Ferdienstkreizes“ an Walter Aumann alias "da Woida" und an den Chorleiter Johann Mayer. Gelungene Stunden, die dazu animieren, Teil der einfallsreichen Chorgemeinschaft zu werden.


"DrFrasch"
eine heitere Gesellschaft
 Direkt vom Klinikum nach Zusmarshausen
Narrenchor
Ordensverleihung
Der Narrenchor
 Das "Buntes Ferdienstkreiz" wurde verliehen


10. März  2014

Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Zusmarshausen


Für Elisabeth Thumann war es die erste unter ihrem Vorsitz stattfindende Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Zusmarshausen. 

In ihrem Jahresbericht betonte sie, dass das Engagement der Chormitglieder vorbildlich sei. Laut Statistik besuchten im vergangenen Jahr rund 85 Prozent der aktiven Mitglieder regelmäßig die Gesangsproben.

Notenwartin Angelika Bunk wurde von Brigitte von Kirschbaum, Vertreterin des Augsburger Sängerkreises, für ihre 25 jährige Mitgliedschaft geehrt. Von Kirschbaum würdigte die Treue: „Von solchen Mitgliedern lebt der Verein.“


vorstandschaft 2014
Chorleiter Johann Mayer zeigte sich zufrieden in seinem Bericht. „Wir haben einen großartigen Zusammenhalt“, sagte er und bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und den Wagemut seiner Gruppe. Das Programm sei allgemein farbenfroher und abwechslungsreicher geworden. Der Chor habe sich musikalisch weiter geöffnet. Diesen Weg wolle er weitergehen, „um das angestaubte Image abzuschütteln“.

Bürgermeister Albert Lettinger (ganz links) mit Geehrten und der neuen Vorstandschaft der Chorgemeinschaft Zusmarshausen,
Im Bild weiter von links: Angelika Bunk, Waltraud Leutenmayr, Anni Braun, Karin Sulzer, Monika Schneller, Christine Reichhardt, Elisabeth Thumann, Wolfhart Weller, Marianne Kraus, Jörg Thumann und Brigitte von Kirschbaum vom Augsburger Sängerkreis.

Foto: M. Rauch

Auch das seit Juni 2013 bestehende Vokalensemble sei ein voller Erfolg. Dies biete leistungsorientierten Sängerinnen und Sängern eine Plattform, so Mayer. „Das Ensemble steht aber in keinster Weise in Konkurrenz zum großen Chor“, betonte er. Es sei aber eine gute Werbung und eine Möglichkeit mehr Nachwuchs zu fördern. Ein brisantes Thema, musste doch die Jungendgruppe der Chorgemeinschaft im vergangenen Jahr aufgelöst werden. „Das Interesse war einfach zu gering, dazu die schulischen Verpflichtungen der Kinder und Jugendlichen“, so Elisabeth Thumann. Glücklicherweise sind einige junge Talente in der Sing- und Musikschule Zusmarshausen-Horgau eingestiegen.

Musikschulleiter Achim Binanzer sprach in seinem Grußwort die gute Kooperation mit der Chorgemeinschaft an. Die Musikschule sei auch im kommenden Jahr offen für viele gemeinsame Projekte. So sollen auch weiterhin Kindergruppen integriert werden und bei Bedarf mit Instrumentalmusikern zusammengearbeitet werden.

Kassenwartin Monika Schneller legte den aktuellen Finanzbericht dar. Zahlreiche Auftritte im letzten Jahr und teils großzügige Spenden haben für ein solides Finanzpolster gesorgt. Schneller ergänzte jedoch, dass ohne die Spendenzuwendungen die Chorgemeinschaft nicht zu finanzieren sei.

Einstimmig wurde die bisherige Vorstandschaft für eine weitere Amtszeit gewählt.

Walter Aumann darf sich mit diesem Ergebnis entspannt zurücklehnen. Er hatte im vergangenen Jahr den Vorsitz an Elisabeth Thumann abgegeben. Elisabeth Thumann hat sich seither mit viel Begeisterung in ihr Amt eingearbeitet und das notwendige Vertrauen im Vorstand gewonnen.



5. Januar 2014

zum Abschluss des Jubiläumsjahres 2013 ein
"Chorkonzert zur Weihnachtszeit"  in der kath. Pfarrkirche in Zusmarshausen

Bericht: Manuela Rauch u. Christine Reichhardt;  Fotos: M. Unger

alle


Das traditionelle Weihnachtskonzert der Chorgemeinschaft wurde zum wiederholten Mal bewusst im neuen Jahr veranstaltet. Nach der weihnachtlichen Hektik habe man wieder mehr Zeit, diese Stunde zu genießen, sagte die Vorsitzende Elisabeth Thumann in ihrer Begrüßung.


 



Chorleiter Johann Mayer hatte mit seinen Schützlingen ein vielseitiges weihnachtliches Programm an zahlreichen Chorsätzen einstudiert. Die Weihnachtsmotette von Friedrich Silcher und Bachs „Ich steh an deiner Krippen hier“ gehörten ebenso zum Repertoire wie Händels „Joy to the world“ oder „Hört, es klingt vom Himmelszelt“ (Mary’s Boy Child) des amerikanischen Komponisten Jester Joseph Hairston. Getreu seinem Motto - „Jedes unserer Chormitglieder soll gefördert werden.“  - trat das  gemischte Quartett, bestehend aus W. Aumann, W. Weller, M. Kraus und A. Braun mit „Sei uns mit Jubelschalle“ und das Duo E. Thumann und C. Reichhardt mit „Angels´ Carol“ auf. E+Ch
Frauen



Das Frauenensemble, größtenteils aus Mitgliedern der Chorgemeinschaft bestehend und unter der Führung von Frau Brigitte Thoma überzeugte intonisationssicher und in ansprechender Stimmodulation mit weihnachtlichen Weisen aus der Schweiz, Russland und Schwaben.

vokal  2

Die auf professionellem Niveau ausgebildeten Stimmen des Vokalensembles präsentierten die äußerst anspruchsvolle Facette der Chorgemeinschaft. Mit Jay Althouses „Goin’ to Bethlehem“ und dem perfekt intonierten Gospel „Good News“ begeisterten sie das Publikum.

Angesteckt durch den mitreißenden Gesang, konnte sich der ein oder andere Zuschauer das Mitklatschen nicht verkneifen. So kam das gut gelaunte Ensemble spontan zu rhythmischer Begleitung. Auch ungewöhnliches Liedgut fand seinen Weg ins Programm. Johann Mayer arrangierte sehr eindrucksvoll ein echtes „Zäuerli“ – einen stimmgewaltigen Naturjodler aus dem Appenzeller Land.

Vokal
jugend

Begleitet wurde die Chorgemeinschaft heuer von der Sing- und Musikschule Zusmarshausen-Horgau. Unter der Leitung von Brigitte Thoma spielte das Querflötenensemble die fünfstimmige Motette „Jesu, meine Freude“ von Johann Sebastian Bach.


Die Gesangsabteilung der Sing- und Musikschule war mit dem Mädchenensemble vertreten. Die jungen Talente sorgten mit dem amerikanischen Weihnachtslied „Little Drummer Boy“ und Felix Bernards „Winter Wonderland“ für ergreifende Stimmung und stolze Eltern.                                                                                                                                         

Flöten

Elisabeth Thumann freute sich über die gut gefüllten Kirchenbänke und ein fantastisches Publikum. „Es gab in diesem Jahr enorm viele Besucher“, sagte sie.

Die Chorgemeinschaft sagt  D A N K E  !!

Die 1. Vorsitzende, Elisabeth Thumann bedankt sich auf diesem Wege noch einmal recht herzlich bei allen Besuchern der Veranstaltungen der Chorgemeinschaft im abgelaufenen Jahr. Insbesondere liegt ihr am Herzen, sich für  den zahlreichen Besuch des Weihnachtskonzertes zu bedanken. Für  die Sängerinnen, Sänger und den Chorleiter würde es nichts  Schöneres geben, als vor viel Publikum  ihr Können zeigen zu dürfen, betont die Vorsitzende. Mit viel Freude und Engagement würden die Aktiven  zusammen mit dem Dirigenten Hans Mayer den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen.



26. Oktober 2013

Teilnahme am Weinfest in Langenneufnach.

Gute Stimmung beim Weinfest des Chores „Liederhain“ Langenneufnach

Die Chorgemeinschaft Zusmarshausen war Gastchor beim herbstlichen Weinfest der Sangesfreunde des Chores „Liederhain Langenneufnach“.  Neben dem gastgebenden Chor „Liederhain“ gaben noch der Kirchenchor Langenneufnach, die Chorgemeinschaft Ziemetshausen und die Gesangsgruppe „Marcantuli“  ihre musischen bzw. chorischen Visitenkarten an diesem Abend ab.

Die von der Chorgemeinschaft  Zusmarshausen  unter der Leitung von Dirigent Johann Mayer vorgetragenen Lieder, die eine Vielfalt des chorischen Liedgutes des Chores widerspiegelten, wurde von den Zuhörern mit rythmischem Klatschen und am Schluss mit großem Beifall belohnt.

Am Schluss bedankte sich die Vorsitzende Elisabeth Thumann für die Einladung  der Langenneufnacher Sängerfreunde und versicherte, dass die Chorgemeinschaft Zusmarshausen gerne Gast in den Stauden war.

(Text Walter Aumann, Fotos Waltraud Leutenmayr)

Gastgeber
Kirchenchor
Thanhausen
Der gastgebende Chor Liederhain Langenneufnach
 Der temperamentvolle Kirchenchor Langenneufnach
Die Chorgemeinschaft Ziemetshausen mit Herrn Flödl
Bild 5
Marcantuli
Ehrung

Die Gruppe Marcantuli

Bild 8





Die Chorgemeinschaft Zusmarshausen machte sowohl optisch als auch musikalisch eine ausgezeichnete Figur !
Bild 10

20. Oktober 2013


Festakt anlässlich des Doppeljubiläums 120 Jahre Chorgesang in Zusmarshausen  und 60 Jahre Wiedergründung des Männergesangvereins "Frohsinn"

                                                                                                                                                                                                                                                        

Die Chorgemeinschaft Zusmarshausen feiert in diesem Jahr zwei runde Geburtstage:

Gemäß eines Protokolles in der Vereinschronik ist der 12. Januar 1893 als Gründungstag des Männergesangsvereins "Frohsinn" vermerkt.  Ab diesem Tag kann eine lückenlose Chortätigkeit in unserer Marktgemeinde zurück verfolgt werden. Kurze Unterbrechungen der Chortätigkeit gab es nur während und unmittelbar nach den beiden Weltkriegen.  Nach dem Ende des II. Weltkrieges wurde im Jahre 1953, also genau vor 60 Jahren, die Vereinstätigkeit  des Männergesangvereines mit einer Wiedergründung  erneut aufgenommen.
Seit 1976 gibt es einen gemischten Chor mit dem Namen Chorgemeinschaft Zusmarshausen.

Als Höhepunkt des bereits mit mehreren Konzertauftritten bestückten Jubiläumsjahres fand am 20.10. im Festsaal St. Albert ein Festakt mit Ehrungen für langjährige aktive und passive Mitgliedschaften, sowie für besondere Verdienste um das Chorwesen in Zusmarshausen statt.

Hierzu wurden neben Personen des öffentlichen Lebens auch Freunde, Gönner und Mitglieder der Chorgemeinschaft eingeladen.


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Mit dem Eröffnungslied „Jubilate“ markierte die Chorgemeinschaft das Motto des Festaktes: Freude über die doppelte Geburtstagsfeier.

Die jetzige Vorsitzende, Frau Elisabeth Thumann, gab bei der Begrüßung ihre Freude darüber Ausdruck, dass Landrat Martin Sailer, Dr. Paul Wengert, Bürgermeister Albert Lettinger, die Geistlichen beider Konfessionen sowie Ehren- und Gründungsmitglieder ihrer Einladung gefolgt sind.
Dieses Gefühl brachte dann der Chor unter der Leitung von Hans Mayer im Lied „Welche Freude, dieser Tag ist uns geweiht“ zum Ausdruck.       

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„Singen ist Leben“
In seiner Festrede gab Dr. Paul Wengert, Präsident des Chorverbandes Bayrisch Schwaben, zunächst einen historischen Rückblick auf die Ereignisse des Jahres 1893, dem Gründungsjahr des Männergesangvereins „Frohsinn“.
Musik, so betonte er, stelle ein „wesentliches Kulturgut dar“ und „Singen ist der Spaziergang für die Seele“.
Er ging dann zunächst auf die Geschichte des Vereins ein, der, bedingt durch die Ereignisse der beiden Weltkriege am 5.12.1953 erneut gegründet wurde. Bestand der Chor bis dahin nur aus männlichen Mitgliedern, so gibt es seit 1976 den gemischten Chor mit dem  Namen: „Chorgemeinschaft Zusmarshausen“.
Der Festredner verwies auch auf die vielfältigen Aktivitäten der Chorgemeinschaft Zusmarshausen.
Er wünschte den Mitgliedern weiterhin viel Freude beim gemeinschaftlichen Singen
.

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Landrat Martin Sailer, der zum Festakt die Glückwünsche des Landkreises überbrachte, betonte in seinem Grußwort, dass man stolz darauf sein könne, was die Chöre vor Ort leisten würden und übergab der Vorsitzenden eine Spende des Landkreises.

Alena Kohler begeistert als Sopranistin
Frisch, fröhlich und heiter, wie es der Jugend entspricht, verkündete die Mädchengruppe des Vereins unter der Leitung von Brigitte Thoma und unterstützt von „älteren Mädchen“  : „Wir feiern heut ein Fest“. Die fruchtbare Nachwuchsarbeit der Chorgemeinschaft  zeigte sich an perfekten Solo der „Jungsopranistin“ Alena Kohler, die die Arie „Welche Wonne, welche Lust“ aus W.A. Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ zum Besten gab und mit ihrem klaren Sopran die Zuhörer begeisterte. Kess und sicher zeigte sie sich auch im Duett „Ich gehe, doch ich rate dir“ mit Hans Mayer, dessen Bariton voll zum Tragen kam


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Besonders einfühlsam interpretierte Stefan Auer am Klavier L.v. Beethovens „ Alla Ingharese Quasi un Capriccio“

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Ehrungen verdienter Mitglieder:

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Anni Braun, zweite Vorsitzende der Chorgemeinschaft und  Helmut Krämling, Präsident des Augsburger Sängerkreises, ehrten die Gründungsmitglieder von 1953 . Mit einem Geschenk und einer Urkunde bedankten sie sich bei Franz Krebs, Alfred Hirle, Walter Ohms und bei Franz Messerer. Albert Meixner, der ebenso geehrt werden sollte, konnte krankheitsbedingt nicht anwesend sein.
Für 25jährige Mitgliedschaft wurden Frau Marianne Brendle,
und für 25 Jahre aktives Singen Frau Brigitte Endres geehrt.
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Ehrenmitgliedschaft für Walter Aumann

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Bürgermeister Albert Lettinger hob als Laudator die besonderen Verdienste Walter Aumanns hervor, der das kulturelle Leben in der Gemeinde wie kein anderer gefördert und bereichert habe. Er sei für Zusmarshausen eine „Institution“, die sich nicht nur im Bereich der Kultur, sondern auch in der Politik stark engagiere. Aumann war nicht nur 10 Jahre 2. Vorsitzender der Chorgemeinschaft, sondern auch von 1998-2013 deren 1. Vorsitzender und hat hier viele Projekte angeregt und durchgeführt. „Geradlinigkeit, Standfestigkeit und Offenheit“ zeichnen das neue Ehrenmitglied der Chorgemeinschaft aus, betonte Lettinger. Walter Aumann bedankte sich für die ihm zuerkannte Ehrung und betonte „ Ich habe alles gerne gemacht.“ Bjld48



Abschließend bedankte sich Elisabeth Thumann noch bei Festredner Dr. Wengert, dem Laudator, sowie bei allen Mitwirkenden.

Mit einem fröhlich-schmissigen „ Oh happy Day“ endete der  gelungene Festakt.




21. Juli 2013


Teilnahme beim Konzert "Chöre singen zur Sommerzeit" in Welden

                                        

Auf Einladung des gemischten Chores der Musikvereinigung Welden beteiligte sich die Chorgemeinschaft Zusmarshausen am sommerlichen Konzertabend.

Im lnnenhof der Grund- und Mittelschule Welden fand zum wiederholten Mal die Veranstaltung "Chöre singen zur Sommerzeit" statt.


Welden




Bei südländischen Temperaturen  entführten die Gastgeber , dirigiert von Petra Eckl,  ins nach wie vor beliebteste Reiseland der Deutschen: Italien! Ob mit Klavierbegleitung, wie beim "Capriccio Italien" à la Tschaikowsky, oder aber a capella wie in "O come Bali" und "Südliche Sommernacht" merkte man deutlich, dem Chor ist die Liedzeile "Wie schön ist doch die Welt!" ganz gelebtes Programm.  Klar dass das Ganze, bei so viel mit Ohrwurm-Melodien unterlegtem Wonneleben, mit einem guten Gläschen Wein endet,wenn auch nur im Liedtext.

Szenenwechsel. Abtritt Welden. Auftritt Chorgemeinschaft Zusmarshausen. Erwarteten die Zuhörer nun  weitere Weisen aus Bella Italia, so hieß es hier: Fehlanzeige! Auf dem Weg ins Land, wo die Zitronen blühen sind die "Zus"-er wohl an den Gipfeln der Alpen hängen geblieben. "Wann du durchgehst durchs Tal": ja, ein Jodler wie der aus Kärnten kann Trauriges wie Lustiges zum Ausdruck bringen. Dann zwei Schweizer Volksweisen: "S'isch mir alles ei  Ding, ob i lach oder sing", schließlich sehr meditativ mit "Gang rüef de Bruune" ein Lied über einen Bauern, der seinen Kühen ruft. Im Hintergrund verhaltenes Kuhglockengeläut, zum malerischen Chorgesang erscholl ein wunderschönes Solo von  Elisabeth Thumann, die als erste Vorsitzende seit einem Vierteljahr auch im übertragenen Sinne gern den Ton angibt. Nach einem sowohl klassisch als auch populär angehauchtem Zwischenspiel beim Ännchen von Tharau ging 's weiter mit der "Schwäb'sche Eisebahne": Fffffff - Schhhhh - Fffffff - Schhhhh! Onomatopoetisch (= lautmalerisch) schob, seufzte, fauchte, keuchte und sang und „rapte“ sich die Chorgemeinschaft den Weg in die Pause - diese Adaption machte Sängern und Publikum sichtlich großen Spaß!

 

Zusmarshausen
Genüsslich und ausgeruht warteten die Weldener nach der Pause  mit einem Potpourri und zwei Liedern weiter mit Italienischem auf - bis zuletzt im Schuldach nistende Vögel lautstark mit einstimmten und den Sängern das Eingeständnis abnötigten: "Wir haben Konkurrenz" Die  Chorgemeinschaft Zusmarshausen schaffte es dann, mit Dirigent Johann Mayers geheimem Favoriten "La Montanara" endlich auch ins gelobte Land der Musik - wenn auch "nur bis ins schöne Südtirol", wie Mayer zugab.  Danach führte die musikalische Reise weit hinaus in die große Welt: erst der Banana Boat Song "Day-O", dann traditionell Afrikanisches brachten Sänger und Publikum zum mitschwingen, wippen und klatschen.
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Albert Band
"Sag zum Abschied leise Servus" meinten schließlich die Weldener SängerInnen.

Mit "Amazing Grace" und "Ade zur guten Nacht" verbeugten sich beide Chöre als sozusagen "gemischtes Doppel" gemeinsam vor dem freudigen Publikum.

Im Anschluss an das Konzert überraschte die Chorgemeinschaft den aktiven Sänger Albert Band mit einem Ständchen zu dessen Geburtstag.


12. Juli 2013

                                          

Serenade in der Aula der Realschule                                                                                                                                         


aus Augsburger Allgemeine (15.7.2013)  
Text:  Eva Stuhlmiller

"Buntes Programm bei Sommerserenade;  Zusmarshauser Chorgemeinschaft lockt viele Besucher in Schulaula
Zur  traditionellen Sommerserenade am 12.7., die dieses Jahr im Zeichen des 120- jährigen Jubiläums der Chorgemeinschaft stand, strömten wieder viele Besucher in die Aula der Realschule.

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Das Programm war gut gemischt: Volkslieder,  Pophits und weniger bekannte Juwelen wurden teils vom gesamten Chor,  teils vom Frauenensemble und  teils von der Jugendgruppe intoniert. 
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Die 15-jährige Alena Kohler sang als großes Nachwuchstalent solo das Lied  „Ein kleiner Zweig voll Regentropfen“.  Mit ihrer Sopran-Stimme gab sie das Fallen der Regentropfen als akustisches Bild wieder. Alena Kohler möchte später einmal als Sängerin im klassischen Fach arbeiten, so Moderatorin Barbara Unverdorben.
Kuhglocke,  Heu, Schürze, Strohhut, Käse und Schweizer Flagge am Bühnenrand passten zum Lied „Gang rüef de Bruune“ aus dem Appenzeller Land. Die Darbietung faszinierte durch Solo-Gesangseinlagen von Elisabeth Thumann. Sie ist seit April neue Vorsitzende der Chorgemeinschaft Zusmarshausen. Auch „’s isch mir alles ei Ding“, einem weiteren Volkslied aus der Schweiz, hauchten die Frauen und Männer auf der Bühne Leben ein.
Chorleiter Johann Mayer als musikalischer Gesamtleiter hatte die Stücke  ausgewählt und teilweise selbst arrangiert.
 Inbrünstig besungen wurde das „Ännchen von Tharau“. Diese Anna bekam die Liebeshymnen von einem Verehrer geschenkt, den sie jedoch weder vor noch nach dem Ableben von drei Ehemännern erhört hat. 
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Den a cappella gesungenen Volksliedern standen Hits mit Begleitung von Piano, Bass und Schlagzeug gegenüber. Zu den modernen Songs gehörten neben „Beach Boys in Concert  (Arr.: Joh. Mayer) der „Earth Song“ von Michael Jackson und „California Dreamin’“.
Der Jugendchor, das Frauenensemble  sowie Alena Kohler wurden sowohl gefühl- als auch temperamentvoll von Brigitte Thoma geleitet.
Die Ballettschule Subklew aus Augsburg unterhielt mit tänzerischen Einlagen ihrer jungen Schülerinnen, unter anderem zur Musik „Schwanensee“ von Tschaikowsky.

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Dank an den früheren Vorsitzenden Walter Aumann
Vorsitzende Elisabeth Thumann, wie alle Frauen in Tracht erschienen, sprach ihrem Vorgänger Walter Aumann großen Dank für seine Arbeit aus, der  dieses Ehrenamt 15 Jahre lang ausübte.

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Fazit:
Der Abend war kurzweilig und setzte auf bewährte Elemente. Sowohl die Mischung als auch die Darbietungen stießen auf breite Zustimmung, so daß die Chorgemeinschaft diesen erfolgreichen Weg auch in Zukunft weiter beschreiten wird.




25. März  2013  

Mitgliederversammlung der Chorgemeinschaft Zusmarshausen

Stabwechsel beim Chor

2012 – Chorjahr mitten im Umbruch

Organisatorische und musikalische Belange der Chorgemeinschaft im Jahr 2012,  die Information über die Entwicklung des Chores und der Versuch, wieder eine Jugendgruppe zu aktivieren, waren Schwerpunktthemen bei der diesjährigen Mitgliederversammlung. Weiter standen eine geplante Beitragsänderung ab 2014 und die Neuwahl des(r) Vorsitzenden und zwei Beisitzern auf der Tagesordnung.

Nach einer Gedenkminute für verstorbene Chormitglieder berichtete Vorsitzender Walter Aumann den zahlreich anwesenden Gästen über Aktivitäten des Chores im Jahr 2012. Er stellte fest, dass die Mitgliederzahl des Vereins zum Jahresende 2012 bei 150 Personen liegt und damit leicht angestiegen ist. Positiv zu vermerken ist, dass im Berichtsjahr wieder Frauen neu in den Chor aufgenommen wurden. Leider ist bei Männern bis dato Fehlanzeige.  Mit diversen Werbeaktionen und vor allem mit Mundwerbung soll auf diesem Gebiet weiter gearbeitet werden.

Trotz starker Veränderungen in Reihen des aktiven Chores konnten, musikalisch gesehen, neue Ideen umgesetzt werden. So wurde am Jahresanfang ein Weihnachtssingen mit einem sehr anspruchsvollen Programm in der Pfarrkirche dargebracht, dass das interessierte Publikum mit viel Beifall und Anerkennung belohnte.  Der Rosenmontag dient inzwischen für ein geselliges und lustiges Faschingstreffen der Chormitglieder. Weitere Aktivitäten des Chores waren die Teilnahme an der Maifeier in Zusmarshausen, die Mitgestaltung einer Vorabendmesse im Mai für verstorbene Mitglieder des Vereins. Als ein Höhepunkt konnte die Sommerserenade im Juli in der Aula der Realschule mit Chor, Jugendgruppe und Tanzformation der Tanzschule SUBKLEV gesehen werden. Mit einem Tagesausflug ins Werdenfelser Land endete das Programm vor der Sommerpause. Der Herbst war ausgefüllt mit Gesangsunterricht im Rahmen der Proben und das Einstudieren des nächsten Weihnachtssingens.

Das von Walter Aumann und Winfried Häußler 2010 initiierte Chorprojekt „Mittleres Zusamtal“, zusammen mit dem GV Altenmünster, konnte  nicht weiter verfolgt werden, da sich die neue Führungsmannschaft in Altenmünster nicht mehr dazu äußerte – eigentlich schade!.

Dirigent Johann Mayer bescheinigte den Sängerinnen und Sängern eine positive Entwicklung der Klang- und Stimmqualität. Dies habe für ihn neben dem Umfang des Liedrepertoires absoluten Vorrang. Nur so sei die Aufmerksamkeit des Publikums nachhaltig zu gewinnen und positiv zu beeinflussen. Er lobte die konstruktive Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft und wünschte sich, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu arbeiten.

Seit April ist wieder eine Jugendgruppe unter der Leitung von Brigitte Thoma aktiv. Mit einer demnächst stattfindenden Werbung soll bei Eltern und Jugendlichen weiter das Interesse am Singen im Chor intensiviert werden. Verstärkt sollen hier auch Kontakte zur Sing- und Musikschule, der Grund- und Mittelschule sowie der Realschule genutzt werden.

Die Kassiererin Monika Schneller berichtete über die Finanzentwicklung des Vereins. Zwei Positionen sind auffällig, die hohe Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung und die erhöhten Ausgaben an Ausbildungskosten, bedingt durch die Jugendgruppe.. Dies führte dazu, dass die Ausgaben etwa 2.500,00 Euro höher waren als die Einnahmen. Dieses Defizit konnte aus den Rücklagen des Vereins ausgeglichen werden und wird als Investition in die Jugendarbeit gesehen.

Die Vorstandschaft hat sich aber bereits mit der Thematik beschäftigt und ein Konzept mit einer moderaten Eigenbeteiligung der jungen Ensemblemitglieder zur Reduzierung der Kosten ausgearbeitet. Es ist zu hoffen, dass dies von den Betroffenen akzeptiert wird.

M. Schneller dankte den Mitgliedern und allen Spendern, sowie der Marktgemeinde und der Kath. Pfarrgemeinde für die erfolgten Unterstützungen.

Dem Bericht der Kassenprüferin Karoline Micheler zufolge lagen keine Unregelmäßigkeiten vor und es erfolgte die einstimmige Entlastung der Kassenverwalterin und der gesamten Vorstandschaft.

Nach langer und intensiv geführter Diskussion stimmte die Versammlung mit einer Gegenstimme einer Beitragserhöhung ab 2014 zu. Der Personenbeitrag beträgt dann 20 Euro pro Jahr, für Firmenmitglieder beträgt der Jahresbeitrag dann 30 Euro.  

Nachdem Walter Aumann im Februar schriftlich seinen Rücktritt vom Vorsitzenden  zum 30. März 2013 eingereicht hat, musste neu gewählt werden. Die Vorstandschaft schlug Frau Elisabeth Thumann zur Wahl vor. Weitere Kandidaten gab es nicht. Frau E. Thumann wurde mit 29 Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen zur neuen Vorsitzenden der Chorgemeinschaft gewählt. Ihre Amtszeit beginnt am 31.03.2013 mit Umstellung auf die Sommerzeit. Als neue Beisitzer wählte die Versammlung Karin Sulzer und Jörg Thumann.

In ihren Grußworten hoben sowohl 2. Bürgermeister Robert Steppich als auch ASK-Präsident Helmut Krämling  die außerordentliche kulturelle Bedeutung und Stellung der Chorgemeinschaft sowohl im Markt Zusmarshausen als auch darüber hinaus hervor. Dies hat sicher etwas mit einer guten Führung zu tun. In diesem Zusammenhang zollten beide dem scheidenden Vorsitzenden hohe Anerkennung und dankten ihm für das große Engagement für den Chor über Jahrzehnte hinweg.

Eine besondere Bedeutung bekam das Grußwort des Vertreters und ehemaligen Vorsitzenden der Marktkapelle Zusmarshausen Bernhard Christl, der sich für die konstruktive und freundschaftliche Zusammenarbeit der beiden Kulturvereine nochmals bei Walter Aumann herzlich bedankte.

Am Ende dankte  2. Vorsitzende Anni Braun Walter Aumann für die jahrelange gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle des Chores und überreichte ihm einen überdimensionalen Violinschlüssel als Zeichen seiner Verbundenheit zu Musik und Gesang.