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Jüngste Ereignisse:

Logo Logo Mix   6. Januar 2020
 Dreikönigskonzert in der Kirche Maria Immaculata

Konzert am Dreikönigstag; „Augen schließen und genießen“

  Von solchen Auftritten wünscht man sich gerne mehr, schwärmte am Ende ein Besucher. Er kommt jedes Jahr in die Kirche Maria Immaculata, seit es dieses Dreikönigskonzert gibt. „Da geht einem richtig das Herz auf.“ Und so war es dann auch: Die Chorgemeinschaft und MixDur mit ihrem Leiter Hans Mayer brachten eine bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche mit ihrem Gesang zum Strahlen.
Fast schien es, als wäre noch einmal Heilig Abend. Beide Chöre gaben mit „Frohlocket, ihr Völker“ von Felix Mendelson-Bartholdy einen feierlichen und sehr stimmgewaltigen Einstieg in eine Konzertreise am Dreikönigstag. Die Sängerinnen und Sänger entführten ihre Zuhörer in ferne Länder. „Lieb Nachtigall wach auf“ oder „Senora Dona Maria“, einem chilenischen Weihnachtslied allerdings mit deutschem Text gesungen, denn „an unserem Spanisch müssen wir noch arbeiten“, wie Barbara Unverdorben in ihrer Moderation charmant erklärte.

  Ein Sinnbild für Zuversicht wurde im Lied „Übern See“ zum Ausdruck gebracht. Zustimmend, nachdenklich und berührend ist der Text dieser alpenländischen Pop-Ballade. Und wieder zeigte der Chor seine enorme Vielfalt und Bandbreite, angefangen von russischem Liedgut wie „Schlaf mein Kindchen“ bis hin zu „Waldesnacht“ von Johannes Brahms, die die Stille der Natur und das hektische Alltagsleben widerspiegelt. Und der Chor bekam noch kräftige Unterstützung von Franziska Höfele und Larissa Stütten. Beide sangen im Duett das Lied „Angels' Carol“ von John Rutter. Begleitet wurde der Chor ab und an von Hans Mayer am E-Piano. Aber auch Flöten kamen zum Einsatz.

Konzert 6.1.20

  Es waren für viele Besucher unbekannte Klangwelten, in die MixDur eintauchte. Ob zu den Nordlichtern „Northern lights“ vom norwegischen Komponisten Ola Gjeilo, das er tatsächlich beim Anblick der Polarlichter komponierte oder zu „Mary, wusstest du, dass dein Baby eines Tages auf dem Wasser laufen würde?“, so die Übersetzung der ersten Zeile von „Mary did you know“, bevor sie von Hirten erzählten, wie sie die Weihnachtszeit erleben – schön waren sie alle. Einen kleinen Abstecher machte der Chor nach Katalonien mit „Fum Fum Fantasia“. „Goin' to Bethlehem“ und „In that great gettin' up morning“ waren die letzten Lieder im Programm von MixDur, bevor im Kirchenraum für die vielen Mitglieder der Chorgemeinschaft der Platz wieder etwas enger wurde. Dann hieß noch einmal zurücklehnen, die Augen schließen und genießen: „Song for David“ von Joan Baez, „Poarekare Ana“ ein maorisches Liebeslied, „Sotto Sieris“ von Marco Majero sowie Wolfgang Amadeus Mozarts „Abendruhe“ bereicherten diese klangvolle Stunde am Nachmittag.

  Am Ende gab es riesigen Beifall für das hohe Niveau des Chors und die schönen Arrangements von Hans Mayer. Es war ein Chorkonzert, das von großen Gefühlen der Sängerinnen und Sänger ebenso wie von der Begeisterung des Publikums bestimmt war. Mehrstimmiger Chorgesang, solistische Einlagen und musikalische Feinheiten prägten den Auftritt. „Es ist einfach nur schön, für so viele Menschen zu singen“, schwärmte Elisabeth Thumann, Vorsitzende der Chorgemeinschaft.

 Text: Michaela Krämer



Logo Mix   19. Oktober 2019
  „MixDur“  Konzert im Festsaal St. Albert

 
zum Reinhören hier klicken

Bericht einer begeisterten Zuhörerin:

"Super Konzert von „MixDur“ bei ausverkauftem SaalKonzert_191019

Samstag, 19.10.2019 ca. 19.30 Uhr.
Ich habe es geschafft und meinen Mann, meine 2 Kinder samt meiner Mutter und Schwester eingepackt und alle zum Konzert von MixDur nach Zusmarshausen gebracht. Wir freuen uns alle schon sehr. In der familiären Atmosphäre des Festsaals im Seniorenheim St. Albert sind schon viele Plätze besetzt und bis das Konzert beginnt, wird er voll sein. Die Sängerinnen und Sänger bummeln noch entspannt durch das Publikum und Elisabeth Thumann, 1. Vorsitzende der Chorgemeinschaft tut ihr Bestes, die wichtigen Gäste wie den Bürgermeister oder den Ehrenvorstand zu begrüßen.

Endlich geht es los. Pünktlich um 20 Uhr betreten die Sängerinnen und Sänger die Bühne und begrüßen das Publikum mit „In That Great Gettin‘ up Mornin‘“ einem Traditional Spiritual. Ein toller Start, wobei es ja eher evening heißen müsste wie Barbara Unverdorben kurz darauf in ihrer Begrüßung erwähnt. Sie führt dieses Jahr sehr charmant und informativ durch das Programm. Einen Job, den sie vom Leiter des Ensembles Hans Mayer übernommen hat. Er hat ihn aus „Altersgründen“ abgegeben, wie er schmunzelnd einwirft.

Von Anfang spürt man die Begeisterung der Sänger mit ihrem Leiter Hans Mayer. Das Publikum dankt es von Anfang an mit viel Aufmerksamkeit sowie dem entsprechenden Applaus.

Mit wunderschönen modernen Melodien, wie „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo, „Hold Back The River“, für das Ensemble arrangiert von Hans Mayer und „Little Smile“, bei dem Larissa Stüttem souverän den Solopart übernimmt, geht es weiter. Man kann sich das Lächeln kaum verkneifen bei dem leicht kabarettistisch angehauchten „Carmen forever“ von G. Bizet, bei dem Corinna Grassl-Roth voll in ihrer Solo-Rolle aufgeht.

Weiter geht es mit italienischem Schwung, wenn wundervoll harmonierend vom Karneval in Venedig und toskanischer Zärtlichkeit erzählt wird. Danach werden wir von Franziska Höfele mit ihrem Solo bei „Change The World“ angeregt, uns für eine bessere Welt einzusetzen.

Es folgt der Lieblingsteil meiner Kinder, denn jetzt können sie voller Leidenschaft bei „Roar“ von Katie Perry mitsingen und sich damit für eine Mitgliedschaft in 7 bis 10 Jahren bewerben. Nach „That Lonesome Road“ und „Music“ geht es in die Pause. Die haben sich die Sängerinnen und Sänger redlich verdient!

Frisch gestärkt geht es nach der Pause mit „It’s Raining Again“ weiter und Eva Steinle erklärt in ihrem Solo kraftvoll, sie ist nicht „Ready To Make Nice!“ Mit Frauenpower geht es auch bei „A Sunday Kind Of Love“ weiter. Nachdem die Männer sich nun etwas ausruhen konnten, steigen sie bei „Rock mi“ von VoxxClub wieder voll mit ein. Mit diesem Pflichtstück nimmt „MixDur“ übrigens auch beim Wertungssingen vom Augsburger Sängerkreis am 16.11.2019 teil, wie Frau Unverdorben in ihrer Moderation erwähnt.

Nachdem sich das Ensemble der Liebe wegen, „Viva L‘ Amor“ nach Italien begeben hat, geht es über den Bodensee mit „O Hoamatle“ und der Schweiz nach Mazedonien, „Sto mi e Milo“

Das bekommt mein Sohn, der trotz energisch geschwungener Fahne und Kuhglockengeläut beim „Zäuerli“ nicht mehr mit, da er eingeschlafen ist.Zur Erklärung er ist 8 Jahre alt und mittlerweile ist es 22 Uhr.

Humoristisch wird es nochmal mit Vogelprostitution beim „Vogellied“ der ACapella Gruppe Maybebop und dem „Mambo“ von Herbert Grönemeyer. Mit „Some Nights“ und „Take Me Home“ der Vocal Group Pentatonix wird dann leider auch schon der Endspurt eingeläutet.

Da das Publikum lautstark eine Zugabe fordert, warnt Hans Mayer im Spaß, er habe noch Programm für weitere 2 Stunden. – Von mir aus sehr gerne!-

Nach dem „Slavko Medley“ und dem Lied über die Lieblingskuh „Mona Mu“ wird vom Fanclub noch „Schau doch net so beys“ gefordert. In dem Gloria Hagenbusch dem Magerwahn und fettreduzierter Nudelsuppe erklärt, was sie von ihnen hält.

Total beseelt von einem großartigen Abend mit wundervoller Musik, Humor und leidenschaftlichen Künstlern tragen wir unseren Sohn zum Auto, die Große schafft es noch selber und fahren nach Hause.

„Nächstes Jahr bleib i aber wach“ brummt mein Sohn noch, was wohl bedeutet das es ihm genauso gut gefallen hat wie mir."

Daniela Hagenbusch

 


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Serenade der Chorgemeinschaft Zusmarshausen mit dem gemischten Chor,
  dem Ensemble „MixDur“ und dem Männerchor Stadtbergen


Fulminanter Serenadenabend der Chorgemeinschaft Zusmarshausen mit dem gemischten Chor, dem Ensemble „MixDur“ und dem Männerchor Stadtbergen

Wie seit vielen Jahren lud die Chorgemeinschaft Zusmarshausen zur Serenade in die Aula der Realschule, wo sie zusammen mit dem Ensemble „MixDur“ sowie dem Männerchor aus Stadtbergen Chorgesang von heute präsentierte.

Elisabeth Thumann, Vorsitzende der Chorgemeinschaft Zusmarshausen, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Anwesenden, und gab gleich zu Beginn ihrer Freude darüber Ausdruck, dass es gelungen ist, die drei Chöre für ein gemeinsames Konzert zu gewinnen.

Gem ChorMit stimmungsvollen Volksliedern, italienischem Liedgut, bekannten Opernmelodien bis hin zu afrikanischem Gesang in Originalsprache gestalteten die verschiedenen Chöre unter der Leitung von Johann Mayer einen bunt gemischten Serenadenabend, bei dem alle Akteure stimmlich eindrucksvoll überzeugten.

Die Moderation für das sehr breit gefächert Repertoire übernahm, wie seit vielen Jahren, mit Witz, Charme und Insiderwissen Frau Barbara Unverdorben.

Mit dem schwungvollen Appell „Lass die Sonne in dein Herz“ eröffnete die Chorgemeinschaft das Konzert und zeigte bei „Heast es net“ von Hubert von Goisern, dass sie auch die Kunst des Jodelns beherrscht. Die spürbare Fröhlichkeit am Gesang drückte sich insbesondere bei „Warum sollten wir nicht froh sein“ aus. Sehr beeindruckt war das Publikum von einem Medley afrikanischer Lieder, zusammengestellt vom Dirigenten Johann Mayer. Hier gelang es dem Chor, die den afrikanischen Liedern innewohnende Gefühlswelt anschaulich zu interpretieren, den spirituellen Charakter zu betonen und damit die Begeisterung auf das Publikum zu übertragen.

Stimmgewaltiger Männerchor     Stadtbergen

Der ganz in Schwarz gekleidete Männerchor, wiederum unter der Leitung von Johann Mayer, brachte einen bunten Strauß bekannter Melodien mit. Mit klarer stimmlicher Überzeugungskraft machten die Männerstimmen deutlich: „Veronika, der Lenz ist da“, um dann jedoch im folgenden italienischen Liebeslied „Pokare kare ane“ zu beweisen, dass sie auch die leisen, innig gestalteten Töne beherrschen. Besondere Heiterkeit löste das venezianische Volkslied „Der Hahn von Onkel Giacometo“ aus. Das Leben des stolzen Tieres endete leider im Suppentopf.

Der Chor widmete zum Abschluss den Zuhörern ein musikalisches Ständchen von Franz Schubert, wobei Corinna Grassl-Roth als Solistin durch ihren klangreinen Sopran hervorstach.

Nach der Pause trug das Vokalensemble MixDur mit viel Schwung, frischem Rhythmus und bewegender Energie unter anderem Herbert Grönemeyers „Mambo“ oder das „Vogellied“ vor, um schließlich einen Querschnitt der bekanntesten Melodien aus „Carmen“ zu intonieren und einen Ausflug zu „Il Carnevale di Venezia“ zu unternehmen.

Alle

Eine Gänsehaut löste beim Publikum das Finale dieses Serenadenabends aus, als alle drei Chöre gemeinsam das Lied des Gefangenenchores aus Verdis Oper Nabucco, am Klavier begleitet von Dr. Reinhold Krug, sangen. Auch bei der Zugabe "Bènia calastoria" (Das Tal in den Bergen) von Bepi de Marzi beeindruckte die gebündelte Stimmgewalt das begeisterte Publikum sichtlich, das sich mit langanhaltendem Beifall für den gelungenen Serenadenabend bei den Sängern bedankte.

(M. Miller, W. Weller)




Logo Logo Mix 13. Januar 2019
Neujahrskonzert in der Kirche Maria Immaculata

Eine Stunde Besinnlichkeit

Von einem musikalisch außerordentlich anspruchsvollen Programm haben sich am Sonntag die Zuhörer in der Kirche Maria Immaculata begeistern lassen. Die gute Mischung war’s, die die Zuhörer aufhorchen ließ und die wie immer von Chorleiter Hans Mayer zubereitet wurde. Er überraschte auch diesmal wieder mit besonderen Liedern, die das Kirchenkonzert zu einem ganz besonderen Erlebnis machten.

Zu hören gab es Chorgesang von deutschen, amerikanischen, italienischen, norwegischen wie auch österreichischen und russischen Komponisten, aber auch afroamerikanische Spirituals gaben beide Gruppen zum Besten. Ein besinnliches Programm, das gefiel. Die 35 Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft sowie das 13-köpfige Ensemble MixDur in schwarz-blau gekleidet, boten ein eindrucksvolles Bild in der fast vollbesetzten Kirche.Elisabeth Thumann, erste Vorsitzende der Chorgemeinschaft, freute sich über die große Fangemeinde.

20190113_1Im Mittelpunkt des Neujahrskonzerts standen zärtlich vorgetragene Stücke von bekannten und weniger bekannten Komponisten. Deren Lieder sind ebenso traditionell wie modern, und schon bald war das Publikum eingefangen in einer Welt von schönen Klängen. Es ist die christliche Botschaft, die in den Liedern „Ecce quomodo moritur“ wie auch in „Dostojno Jest“ einen bewegenden musikalischen Ausdruck fand und wie man es von einem Chor nur selten zu hören bekommt. So auch im Lied „Die Könige“, arrangiert von Hans Mayer für den Chor, wobei Corinna Graßl-Roth mit ihrer wunderschönen Sopranstimme im Soloteil begeisterte.

Große Ausdrucksstärke zeigte der Chor in all den besinnlichen Werken und ruhigen Passagen.

Die Lieder, die von der Geburt Christi „Hodie Christus Natus Est“, von schönen und fröhlichen Bergmädchen in „Belle rose du printemps“ und vom Tal in den Bergen „Bénia Calastoria“ erzählten, verfehlten ihre Wirkung auf die Zuhörer nicht. Im Repertoire fanden sich auch fröhliche Lieder wie „Lullaby“ vom jungen Komponisten Daniel Elder, der südafrikanische Song „Indondana“, ebenfalls vom Chorleiter arrangiert, und nicht zuletzt „Winterwonderland“ von Felix Bernard. Hans Mayer begleitete mal zurückhaltend, mal mit rhythmischen Klängen den Chor am Klavier. Beide Chöre wurden mit großem Applaus belohnt. Der Höhepunkt kam dann mit der Zugabe „Joy to the world“, eines der beliebtesten und bekanntesten Weihnachtslieder aus dem angelsächsischen Raum von Georg Friedrich Händel, das wohl niemanden im Publikum unberührt ließ.


 
21.Oktober 2018:  MixDur erneut beim STAC-Festival in Augsburg    (sh. Bericht auf der MixDur-Seite)

7. Oktober 2018
Festakt "125 Jahre Chorgesang in Zusmarshausen"

Festakt 125 Jahre Chorgesang

Zum Jubiläum hatte die Chorgemeinschaft Zusmarshausen zu einem Festakt eingeladen. Trotz ihres Alters von 125 Jahren ist die Chorgemeinschaft heute beliebter denn je.

Die Feier am 7.10. begann am Nachmittag mit einem Sektempfang.

gesamtchor

Jede Menge Prominenz war in den gut gefüllten Festsaal St. Albert gekommen, darunter Jürgen Schwarz, Präsident des Chorverbands Bayerisch-Schwaben (CBS), Bürgermeister Bernhard Uhl, Pater Philip sowie der stellvertretende Landrat Heinz Liebert. Der Augsburger Sängerkreis war vertreten mit Vizepräsidentin Brigitte von Kirschbaum, Vizepräsident Walter Aumann, Kreischorleiter Herbert Deininger und Ehrenpräsident Kurt Schnürch.

Viele Redner sprachen dem Verein Glückwünsche und ihre Anerkennung für dessen kulturelles Engagement aus, welches auch durch die im April dieses Jahres verliehene Zelter-Plakette für 100 Jahre kontinuierliches Wirken im Dienste der Laienmusik bestätigt wurde.,

Die Feierstunde wurde vom gemischten Chor und dem Ensemble MixDur umrahmt.

Die ausgewählten Lieder unterstrichen den feierlichen Rahmen des Festaktes und gaben ihm eine ganz besondere Note.

Als musikalischer Einsteiger war das Lied „Heast es net, wia di Zeit vergeht“ geradezu prädestiniert. Ja, viel Zeit ist vergangen und viele Veränderungen gab es in all den Jahren.

„Die Stimme ist das Instrument, das uns schon bei der Geburt mitgegeben wird“, sagte Jürgen Schwarz und betonte, dass ein „Chor nichts Verstaubtes ist.“

In seiner Laudatio erinnerte er an die Entstehungsgeschichte des Chors. Als am 12. Januar 1893 bei der Marktverwaltung Zusmarshausen ein Männergesangverein mit dem Namen „Frohsinn“ angemeldet wurde, konnte niemand ahnen, dass der Chor auch 125 Jahre später noch existieren wird.  Nach der Wiedergründung 1953 als Männerchor durften Damen, so steht’s auch in der Chronik, erst ab 1956 und auch nur zu besonderen Anlässen mitsingen. 1976 waren 24 Damen und 23 Herren zu einer ersten Probe eines gemischten Chors erschienen. Apropos Probe: Schon damals gab es heftige Rügen, wenn jemand den Proben ferngeblieben war.

Heute sind es vor allem die Sängerinnen, die den Ton angeben. Aber die acht Männer, die der Chorgemeinschaft angehören, fühlen sich bei den 24 Frauen pudelwohl, sagen sie.

Dass der Chor über die Region hinaus beliebt ist, liegt nicht nur an den motivierten Sängerinnen und Sängern, sondern auch an Hans Mayer, der 2009 die Leitung übernommen hat. Ihm ist es gelungen, die Chorgemeinschaft sowie das Ensemble „MixDur“ auf ein qualitativ hohes Niveau zu bringen. Das Geheimnis des Erfolgs liegt sicher auch an den Stilrichtungen von Klassik bis hin zu modernen Arrangements, die inzwischen auch junges Publikum zu den Konzerten anlockt. Und auch der Chor selbst besticht mit jungen Mitgliedern.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:

Rosemarie Christ und Annemarie Weierst (passive Mitglieder), Erwin Christ und Wolfhart Weller (aktive Mitglieder)


Besondere Ehrung für Walter Aumann:Ehrenvorsitzender

Im Rahmen des Festaktes wurde Walter Aumann für seine Verdienste für den Chor und seine langjährige Zugehörigkeit besonders geehrt.

Am 2. Juli 1976 ist Aumann als aktiver Sänger dem gemischten Chor beigetreten. Bereits in der ersten Mitgliederversammlung wurde er zum zweiten Vorsitzenden und 1998 zum ersten Vorsitzenden gewählt.

Die vielen Gemeinschaftsveranstaltungen mit anderen Chören aus der Gemeinde und Umgebung setzte er in all den Jahren fort, knüpfte immer wieder neue Verbindungen und Freundschaft sogar ins benachbarte Italien.

Während seiner Amtszeit als Vorstand musste er sich auf drei neue Chorleiter einstellen. Das war nicht einfach. Oftmals musste er mit Diplomatie versuchen, das Verhältnis zwischen den Sängerinnen und Sängern und Chorleiter zu harmonisieren.
Ein
besonderes Anliegen war Walter Aumann vor allem die Jugendarbeit.

In ihrer Rede bedankte sich Elisabeth Thumann) für die großartige Arbeit und ernennt ihn in Anerkennung seiner vielfältigen Verdienste für die Chorgemeinschaft zum Ehrenvorsitzenden. „Walter Aumann hat eine solide finanzielle Basis für den Chor geschaffen.


22. September 2018
Jubiläumskonzert „MixDur“ im Festsaal St. Albert

Die Mischung macht’s

20180922 Mixdur

Einen Abend voller musikalischer Überraschungen gab es am Samstag im vollbesetzten Saal St. Albert, so voll, dass noch Stühle herbeigeschafft werden mussten. Der A-Cappella-Chor „MixDur“ mit Leiter Hans Mayer hatte für das Publikum im Jubiläumsjahr (125 Jahre Chorgesang in Zusmarshausen) eine bunte Mischung an Liedern gewählt und hielt den einen oder anderen Kracher bereit. Wer glaubte, Chormusik sei ausschließlich der älteren Generation vorbehalten, der irrte sich gewaltig. Denn im Publikum saßen sehr viele junge Zuhörer, die Spaß an diesem Konzert hatten. Mit ihrer Version von John Miles’ Ballade „Music was my first love“ eröffneten die neun Sängerinnen und drei Sänger das Konzert und hatten damit schon am Anfang in die Kiste der Ohrwürmer gegriffen und gezeigt, was an diesem Abend zu erwarten war. Als das Lampenfieber abgeklungen war, ging es richtig los: Ausdrucksstarke Stimmen, solistische Vorträge mit Chorbackground setzten richtige Glanzpunkte. Ein wenig Unterstützung erhielten sie von Sascha Beck aus Augsburg, der am Mischpult für den richtigen Sound verantwortlich war.

Im ersten Teil zeigten die Akteure ihre gefühlvolle Seite – mit Musik, die unter die Haut und nicht mehr aus dem Kopf geht. Da trafen Simon & Garfunkel auf Xavier Naidoo, Kevin Olusola auf James Taylor. Ein wirklich nie in Vergessenheit geratener Song von Simon & Garfunkel „The Sound of Silence“ wie auch ein schönes Stück Lyrik im „Dirait-on“, das Rainer Maria Rilke zu Papier gebracht hatte, waren eines der vielen Highlights des Abends. Beschwingt von Italien aus ging es mit „Il Carnevale di Venezia“ direkt in die Pause. Die kühlen Getränke waren sehr begehrt und sorgten dafür, dass die Kehlen nicht zu trocken wurden.

Zurücklehnen und genießen wie im ersten Teil? – Nix da!

„Es ist so schön, ein Musikant zu sein“ von Slavko Avsenik zeigte schon, dass im zweiten Teil des Konzerts ein Stimmungsfeuerwerk gezündet werden würde, das auch den letzten im Saal mitreißt. Mit eingängigen, fetzigen und vielen bekannten Melodien hatte der Chor auf einen gelungenen Gegensatz zu den eher getragenen Melodien des ersten Teils gesetzt. Und das kam an. Die Sängerinnen, klar in der Überzahl, hatten den Männern das Beatboxen überlassen. Da braucht man starkes Rhythmusgefühl, wenn durch die Vibrationen von Mund, Lippen und Zunge Geräusche wie beim Schlagzeug erzeugt werden.

Die gute Stimmung hielt bis zum Schluss, denn flott und schwungvoll machten die Gastgeber bis zum Ende weiter. Hans Mayer erzählte zwischendurch amüsante Geschichten, die immer wieder für Staunen und Gelächter sorgten.

Es waren die musikalischen Schmankerln und vor allem Gute-Laune-Songs, die vergnügungssüchtig machten, wie dem „Mona Mu, du bist meine liebste Kuh“ oder dem erfrischenden „Vogellied“ mit lustigen Zwitschereinlagen, wenn sich die Nachtigall in den Vogel Strauss verliebt. Mit dem schmissig inszenierten Popklassiker „Happy together“ von Frank Zappa, „Mambo“, einem der wenigen lustigen Lieder von Herbert Grönemeyer und „Zinge la baba“ aus „Der König der Löwen“ zeigten sie, welches internationale Format ein Chor haben kann. Von deutscher Romantik über afrikanischen Gesang bis hin zu Alpenrock war alles vertreten, was sich vielstimmig und gekonnt in Szene setzen lässt wie auch „Roar“ von Kathy Perry, von Hans Mayer für acht Stimmen arrangiert. Dafür gab es reichlich Applaus.

 Mit den Zugaben, die lautstark gefordert wurden, setzte der Chor noch einen darauf. Das Slavko Avsenik-Medley haute einen so richtig aus den Schuhen und spornte zum Mitklatschen an. Begeisterung pur zeigte das Publikum bei einer der ganz großen Balladen der Popmusik „Hey Jude“ – und sang die lange Schluss-Sequenz mit.

„Geh schau doch ned so beys, diarra Hakl“ hieß schließlich der krönende Abschluss eines außergewöhnlichen Konzerts mit großen Stimmen und bester Stimmung: Die Mischung macht’s!



30. Juni 2018
„MixDur“ beim STAC Festival

Große Bühne für das Vokalensemble „MixDur“ beim STAC Festival

 Am Samstag, den 30.Juni, war MixDur im Reese Theater Augsburg beim STAC- Festival zusammenmit vier weiteren Gruppierungen am Start. Für das Ensemble war diese Show wieder eine ganz neue Erfahrung. Auf einer solchen Bühne mit Lichteffekten und professioneller Soundanlage war der Auftritt für die Sängerinnen und Sänger mit ihrem Dirigenten und Sänger Hans Mayer ein pures Vergnügen. Das Liedgut war, wie immer, selbstverständlich sehr bunt gemischt. Die A Capella- Stücke wurden von den Zuhörern mit viel Applaus bedacht. Der Organisator dieses Festivals, Thomas Walk, bedankte sich mit der ausdrücklichen Bitte, wieder zu kommen, bevor das Theater leider abgerissen wird. Ist das nicht ein tolles Kompliment an diese Gruppe??   

Reese 1


23. Juni 2018
Jubiläumskonzert „125 Jahre Chorgesang in Zusmarshausen"

Herausragendes Jubiläumskonzert „125 Jahre Chorgesang in Zusmarshausen“ der Chorgemeinschaft Zusmarshausen e.V. am Samstag, 23.06.2018

„Dass das Jubiläumskonzert „125 Jahre Chorgesang in Zusmarshausen“ ausgerechnet auf einen Spieltag der Deutschen Mannschaft im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft fällt, konnte man bei der Planung noch nicht wissen. Dass Sie sich alternativ für unser Konzert entschieden haben ist für uns eine Bestätigung, dass Chorgesang nicht verstaubt, sondern sehr lebendig ist.“ So die Vorsitzende der Chorgemeinschaft Zusmarshausen bei Ihrer sympathischen Begrüßung. Alle drei Bürgermeister Zusmarshausens gaben uns die Ehre. Und das nicht nur aus Pflichtbewusstsein.

Der gemischte Chor der Chorgemeinschaft Zusmarshausen e.V.  unter der Leitung von Hans Mayer eröffnete als „Gastgeber“ das Konzert mit „O Hoamatle“, eine gefühlvolle Volksweise vom Bodensee, die wunderschön vorgetragen wurde. Das anspruchsvolle Stück von Johannes Brahms „Waldesnacht“ stellte für den Chor keine Schwierigkeit dar und wurde bravourös dargeboten. Mit einem Volkslied aus dem Kosovo „Stuca mise, pominje me majka“ gab die Chorgemeinschaft die Bühne frei für die Gastchöre. Ein gekonnter Einstand, nach dem man sich auf mehr freuen konnte.

Den Anfang machte der Gastchor „Cantaremos!“ aus Wörleschwang unter der Leitung von Michael Tartsch. Der Titel „Du passt so gut zu mir“, wurde mit vollem Körpereinsatz, schmissig und mit viel Freude vorgetragen. „Die launige Forelle, Variationen über Schuberts Lied“ schloss sich mit Augenzwinkern an. Dann überraschte der Chor mit einem Quartett, das das Lied Mad world“ wunderschön vortrug. Zum Abschluss wurde noch „There’s One More Song“ schön moduliert gesungen. So schön, dass es als Zugabe noch einmal vorgetragen wurde.

Nun präsentierte sich der Gastchor „VoiceNet“ aus Göggingen unter der Leitung von Stefan Auer. Er dirigierte einige Jahre die Chorgemeinschaft Zusmarshausen. „VoiceNet“ erfreute das Publikum mit   “You raise me up”, „For the longest time“ von Billy Joel, „I feel pretty“, „In the Arms of an Angel“ und “Adiemus“, alle arrangiert von Stefan Auer. Als das Lied „Männer“ gesungen wurde, zeigte sich auch die Lebensart der männlichen Sänger klischeehaft. „Wann ist ein Mann ein Mann? – VoiceNet“. Es wurden zwei Zugaben gegeben.Gesamtchor

Nach der Pause hatte das Ensemble „MixDur“ der Chorgemeinschaft Zusmarshausen seinen Auftritt. Es präsentierte folgende Titel: „Happy Together“, „That Lonesome Road“ und „Royals“. Das „Vogellied“ war optisch und akustisch ein Genuss, „Roar“ von Kathy Perry, 8-stimmig arrangiert für die 11 Sänger von Hans Mayer war eine Glanzleistung dieses herausragenden Ensembles. „Il Carnevale di Venezia“ von Gioachino Rossini brachte Operntöne in den Saal. Die Zugabe-Rufe wurden immer lauter. Und so war die Zugabe „Un Poquito Samba“ voll Feuer und Sambagefühl vorgetragen.

Nun hatte die Chorgemeinschaft Zusmarshausen unter Leitung von Hans Mayer selbst noch einmal das Vergnügen. Die Darbietung des Venezianischen Volksliedes, „Der Hahn von Onkel Giacometo“ beinhaltete den notwendigen Pfiff und schauspielerisches Talent. „Mo Maria“, ein hawaiianisches Marienlied dagegen ließ die ihm eigene Sanftheit spüren. „Aya Ngena“, ein Volkslied der Zulu, bei dem die Chorsängerin und Moderatorin, Barbara Unverdorben, mit Bravur die Solostimme sang, war dann wieder ein urprüngliches, voll afrikanischer Lebensfreude vorgetragenes Stück. Anschließend erfreute der Frauenchor der Chorgemeinschaft Zusmarshausen stimmgewaltig und mit wunderbarer Dynamik mit „Kayama“ Die DarbietungEhrung wurde optisch unterstützt durch die Schleierfächerimprovisation von Frau Steinle.

„Conquest of Paradise“, dirigiert von Michael Tartsch und der „Zottelmarsch“, dirigiert von Stefan Auer, gesungen mit allen Chören gemeinsam bildeten den Abschluss des abwechslungsreichen Konzertes. Klar, dass eine Zugabe gewünscht wurde. Noch einmal der „Zottelmarsch“, weil’s halt so schön war.

Das Publikum war von Anfang bis Ende gefangen von der wunderbaren Musik und hochkonzentriert. Die Begeisterung stieg von Lied zu Lied und war greifbar.

Die erste Vorsitzende der Chorgemeinschaft Zusmarshausen, Elisabeth Thumann, gemeinsam mit der zweiten Vorsitzenden, Anni Braun, beschlossen nun das Konzert. Mit großem Dankeschön erhielten die Dirigenten und die Schleierfächertänzerin Blumensträuße. Es wurde auch Waldtraud Leutenmayr für die wunderschöne Dekoration und Barbara Unverdorben für die Führung durchs Programm gedankt.

Mit den besten Wünschen für einen guten Nach-Hause-Weg verabschiedeten sich die beiden Vorsitzenden der Chorgemeinschaft Zusmarshausen e.V.

Ein wunderschönes, gelungenes Jubiläumskonzert unter der Gesamtleitung von Hans Mayer war zu Ende. Die gute Stimmung bleibt.

 




22. April 2018
Im Dienste des Singens: Verleihung der Zelter- Plakette an die Chorgemeinschaft
Medaille

Im Rahmen der bayernweiten Verleihung überreichte Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback der Chorgemeinschaft Zusmarshausen die Zelter-Plakette. Vorsitzende Elisabeth Thumann hat die weite Reise nach Aschaffenburg angetreten und nahm in Begleitung von weiteren Chormitgliedern und im Beisein des geschäftsführenden Präsidenten des Chorverbands Bayerisch-Schwaben, Jürgen Schwarz und den Vizepräsidenten des Augsburger Sängerkreises, Brigitte von Kirschbaum und Walter Aumann, die ganz besondere Ehrung entgegen. 

Die Chorgemeinschaft kann zwischenzeitlich sogar auf 125 Jahre erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückblicken, stellte der Minister in seiner Laudatio fest. „1893 als Männergesangverein „Frohsinn“ gegründet „überdauerte die Liebe der Zusmarshauser zur Musik die Jahrzehnte, sodass auch nach den schweren Zeiten des zweiten Weltkriegs der Chorverein neu gegründet und seit 1976 als gemischte „Chorgemeinschaft Zusmarshausen“ geführt wird“, so Bausback weiter. „Es ist erhebend zu sehen, wie sich die Sängerinnen und Sänger über mehr als ein Jahrhundert hinweg die Freude - den „Frohsinn“ - an der Musik bewahrt haben!“

Neben der Chorgemeinschaft Zusmarshausen erhielten am 22. April 2018 zwei weitere Chöre die Zelter-Plakette und 2 Instrumentalensembles die pro Musica-Plakette überreicht. 100 Jahre kontinuierliches Wirken im Dienste der Laienmusik ist die Voraussetzung für diese Auszeichnung.

Der Präsident des Bayerischen Musikrats, Dr. Thomas Goppel begrüßte die Festgäste in der Städtischen Musikschule in Aschaffenburg mit dem Hinweis, dass Kultur nur dort entstehe, wo der eine vom anderen zu lernen bereit sei und das auch tue. Goppel: „Wir zeichnen heute fünf Vereine aus, von denen wir wissen, dass sie in 100 Jahren als Leitschnur der Kultur dafür gesorgt haben, dass die Einmaligkeit ihres Heimatortes ein Stück Prägung erfährt. Nichts wegnehmen, sondern im Sinne der Zeit verändern. Ich wünsche Ihnen Glück und Ausstrahlungskraft, damit das auch in den kommenden Jahren gelingt.“

In seiner Laudatio nahm der Justizminister Bezug auf das diesjährige Doppeljubiläum „200 Jahre Verfassung Bayern“ und „100 Jahre Freistaat Bayern“. Prof. Dr. Bausback: „Bayern ist heute ein Verfassungs-, ein Freistaat und auch ein Kulturstaat.“ Mit der 1818 ganz selbstverständlich formulierten Garantieerklärung „individueller Freiheits- und Gleichheitsrechte“ habe Bayern eine Vorreiterrolle eingenommen. Diese Grundzüge der Verfassung und die Idee des Freistaates hätten Jahrhunderte mit Kriegen und Wirren, Gleichschaltung und nationalsozialistischer Schreckensherrschaft überstanden. Das gelte auch für Ensembles, die mit der Zelter- und Pro Musica-Plakette ausgezeichnet würden. „Wirtschaftskrisen und Weltkriege, eine menschenverachtende Diktatur und die Anstrengungen des Wiederaufbaus: Die Tradition, die Faszination, die Schönheit der Musik und der besonderen Gemeinschaft, die sich bildet, wenn man zusammen Musik macht, hat all das überlebt, weil Menschen mit wahrem Engagement und Herzblut dabei waren“, betonte der Minister und lenkte den Blick auf die zu Ehrenden: „Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Sie, die sich ehrenamtlich und dauerhaft engagieren und dabei noch gemeinschaftlich etwas so Schönes hervorbringen!“

Die Feierstunde wurde musikalisch vom Streichquartett der Musikschule Aschaffenburg umrahmt.

Christiane Franke

(Freiberufliche Kulturjournalistin für Tageszeitungen, Fachzeitschriften und Rundfunk, Projektleiterin des Netzwerks Musik in Bayern, Pressesprecherin des Bayerischen Musikrats)

ChorZus Urkunde Pro Musica


14. März 2018
Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

 Die Jahreshauptversammlung bringt Veränderungen in der Vorstandschaft

Die 1. Vorsitzende Elisabeth Thumann eröffnete am 14.03.2018 die gut besuchte Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Zusmarshausen. Mit einem „Vaterunser“ gedachte man der verstorbenen Mitglieder, sowie derer, die im letzten und im laufenden Jahr verstorben sind.                                                                                                                     

Anschließend ließ die Vorsitzende ein sehr ereignisreiches Chorjahr Revue passieren. Insgesamt wurden unter der Leitung von Hans Mayer 14 Veranstaltungen abgehalten. Der gemischte Chor bestritt sechs Auftritte, das Ensemble MixDur vier. Gemeinsam wurde vier Mal aufgetreten.

Der Chorleiter, Hans Mayer, schilderte das vergangene Chorjahr aus seiner Sicht. Sein Stolz auf die Weiterentwicklung der Chorgemeinschaft mit dem dazugehörigen Ensemble „Mix-Dur“ war nicht zu überhören. Sein insgeheimer Wunsch zu Anfang seiner Tätigkeit als Chorleiter der Chorgemeinschaft, den Chor qualitativ auf ein Niveau zu bringen, das ihm einen festen Platz und einen Namen in westlichen Landkreis Augsburgs verschafft, ist inzwischen Wirklichkeit geworden. Es gebe zwar immer „noch Luft nach oben“, aber die stetige Verbesserung des Chorklanges ist zu spüren. In ihren Grußworten bestätigten der Vizepräsident des Augsburger Sängerkreises, Walter Aumann, und der 1. Bürgermeister Zusmarshausens, Bernhard Uhl, diese Feststellung. „Die Chorgemeinschaft hat sich inzwischen zu einer musikalischen Größe im westlichen Landkreis entwickelt, mit der man rechnen kann und muss.“ So Bürgermeister Uhl.

Die Kassenverwalterin, Monika Schneller trug souverän den Stand der Finanzen vor. Die Bücher wurden am 2.März von Erwin Christ und Karolina Micheler geprüft. Sie bestätigten eine einwandfreie und anstandslose Führung durch die Kassenverwalterin. Diese und die gesamte Vorstandschaft wurden per Akklamation einstimmig entlastet.

Die anschließenden Neuwahlen, von Herrn Bürgermeister Uhl geleitet, bestätigten Elisabeth Thumann als 1. Vorsitzende, Anni Braun als 2. Vorsitzende, Monika Schneller als Kassenverwalterin und Marianne Kraus als Schriftführerin. Die Beisitzer Karin Sulzer, Jörg Thumann und Wolfhart Weller schieden auf eigenen Wunsch aus der Vorstandschaft aus um jüngeren Platz zu machen. Die 1. Vorsitzende bedankte bei den Ausscheidenden mit einem kleinen Geschenk. Wolfhart Weller (20 Jahre Beisitzer) wurde insbesondere für seine Arbeit mit dem von ihm entwickelten und laufend gepflegten Internetauftritt der Chorgemeinschaft gedankt. Er sagte zu, sich auch weiterhin darum zu kümmern. Neu zur Wahl zum Beisitzer stellten sich Marion Baur, Barbara Schneider und Theresa Krötz. Sie wurden alle einstimmig gewählt und die angestammten Beisitzer, Waltraud Leutenmayr, Angelika Bunk und Christine Reichhardt wurden in ihrem Amt bestätigt.

Elisabeth Thumann stellte eine umfangreiche Liste der bereits feststehenden Auftritte für 2018 vor und betonte ausdrücklich, dass diese Vielzahl von Terminen wahrzunehmen nur möglich ist, weil die Chorgemeinschaft Zusmarshausen zusammen mit dem Ensemble „Mix-Dur“ aus zwei Gruppen besteht, die sich wunderbar ergänzen und auch ein Miteinander gelebt wird. Dies macht möglich, dass sowohl jede Gruppe für sich, aber auch gemeinsam Auftritte wahrnehmen kann.

Die Vorsitzende schließt die Versammlung mit dem positiven Gefühl, einen weiteren guten Weg bereitet zu haben. Der einzige noch nicht erfüllte Wunsch aller Chormitglieder ist das Bemühen nach neuen Sängern. Speziell sind Männer für den Bass und den Tenor gesucht aber auch alle sangesfreudigen Frauen sind aufgerufen mitzumachen oder einmal bei einer Probe hereinzuschnuppern.



JHV 2018
Wahlausschuss

Die neugewählte Vorstandschaft zusammen mit den 3 ausgeschiedenen Beisitzern sowie Walter Aumann (links) als Vertreter des ASK und Bgm. Bernhard Uhl (rechts)

Foto: Waltraud Leutenmayr

Der Wahlausschuss  bei der Stimmenauszählung


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„MixDur“, das Vokalensemble der Chorgemeinschaft, begeistert im Kulturstadl in Wörleschwang

 Zum ersten Mal, und hoffentlich nicht zum letzten Mal, konzertierte „MixDur“ im Kulturstadl in Wörleschwang. Mit großen Applaus wurden die 12 Sängerinnen und Sänger mit ihrem Dirigenten Hans Mayer begrüßt.
Der erste Konzertteil war gespickt mit Liedern, die unter die Haut gingen, wie z.B. „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo. Mit perfektem homogenen Klang stellten die Damen im Stück „A Sunday kind of Love“ ihr Können unter Beweis. Kulturstadl
Durchsetzt war der erste Teil des Konzertabends mit Soloauftritten von Franziska Höfele – „I dreamed a Dream“ , Katja Schömer „She Wolf“ und Michael Tartsch „Hey Jude“ von den Beatles.

Im zweiten Teil kamen dann die Liebhaber der volkstümlichen Musik auf ihre Kosten. Musiktitel von Slavko Avsenik in einer Chorversion zu erleben, war dann schon etwas Besonderes. Die Sänger imitierten mit ihrem Gesang Bariton, Akkordeon, Gitarre, Trompete und Klarinette. Hierbei übertrug sich die Freude der Sänger auf das Publikum, welches kräftig mit klatschte.

Einmal mehr stellte „MixDur“ unter Beweis, dass sich das Ensemble in einer breiten musikalischen Palette stilsicher bewegt. Speziell für das Ensemble hat Herr Mayer selbst Arrangements geschrieben. Dadurch kamen die musikalischen Stärken der einzelnen Sänger voll zur Geltung.
Mit „Der Mann im Mond“ von den vier Männern vorgetragen, und „Take me Home“ von „Pentatonix“ verabschiedetet sich das Ensemble vom begeisterten Publikum.
Wieder einmal präsentierte das Ensemble seine hohe Musikalität und hat mit Sicherheit neue begeisterte Anhänger gefunden.

 



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Die Chorgemeinschaft Zusmarshausen verzauberte ihre Zuhörer mit Weihnachtsliedern aus aller Welt.
Der traditionelle Auftritt in der Kirche Maria Immaculata war der Auftakt fürs Jubiläumsjahr.
 

Viele Komplimente für das Konzert der Chorgemeinschaft

Was wäre der Dreikönigstag ohne das beliebte Konzert in der Pfarrkirche Maria Immaculata der Chorgemeinschaft Zusmarshausen mit ihrem Ensemble MixDur! Festlicher Gesang gehört seit Jahren schon zum Programm, obwohl es diesmal einen Tag später stattfand. Dass diese Veranstaltung seit Jahren bekannt und beliebt ist, bewiesen wieder einmal die zahlreichen Gäste, die am Nachmittag gekommen waren. Zu hören gab es einen musikalischen Querschnitt durch weihnachtliche Lieder aus aller Welt mit vielen selten aufgeführten Werken und weniger bekannten Stücken. Los ging es mit „Jesus Christus ist geboren“ von Miroslav Kosler aus Tschechien. Das kam schon so gut an, dass das Publikum Emotionen zeigen wollte. Aber während des Konzerts war Applaus nicht gewünscht und so mussten sich die Leute das Klatschen erst einmal verkneifen.

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Mit internationalen Weihnachtsliedern – hauptsächlich in Deutsch und Englisch vorgetragen – brachten die Chöre den Liebhabern traditioneller Musik viel Freude. Durch das Programm führte Barbara Unverdorben, die die Lieder ankündigte. Im ersten Teil des Konzertes hatte Hans Mayer, der seine beiden Chöre wieder bestens vorbereitet hatte, besinnliche Lieder aus den europäischen Nachbarländern ausgewählt. „Ein Kind geboren“ aus Italien, „Wahrhaftig in weiß“ und „Kommt’s her, ihr Hirten all zusamm’“ beide aus Österreich, passten ausgezeichnet zu der schönen Kulisse in der Kirche, wo noch ein großer Weihnachtsbaum stand.

Eine besondere musikalische Delikatesse war das Frauenquartett, das die Konzertbesucher mit einem traditionellen englischen Folk Song „Blow the wind southerly“ verzauberte. Es folgten „Schon die Abendglocken klangen“ von Konradin Kreutzer und das italienische Weihnachtslied „Maria Lassù“ von Bepi Marzi. Für ein wundervolles Klangerlebnis sorgten die Sängerinnen und Sänger des Ensembles MixDur. Sie starteten mit dem andächtigen „Es wird schon glei dumpa“, bevor es im weiteren Verlauf des Konzerts fröhlicher wurde. „Deck the Hall“ (Schmückt den Saal) und „Christmas Lullaby“ waren Lieder, die noch einmal tolle weihnachtliche Stimmung hervorriefen. „O Hoamatle“, die heimliche Hymne Vorarlbergs gehörte ebenso zum Repertoire wie „Run, run to Bethlehem“. Jenseits der Hektik konnten sich die Zuhörer entspannt zurücklehnen und einfach nur zuhören. Volkstümliche Weisen, verträumte Melodien brachten beide Chöre ihrer treuen Fangemeinde zu Gehör. Sie sind mit dem Herzen dabei und zeigten eine engagierte Vorstellung, vor allem, wenn es so gefühlvoll vorgetragen wurde. Und das gefiel. Mit einem grandiosen „Adiemus“ vom walisischen Komponisten Karl Jenkins verneigte sich der Chor vor einem nicht enden wollenden Applaus mit Standing Ovation für ein Konzert, das vielen Zuhörern noch lange in Erinnerung bleiben wird.   (Michaela Krämer)